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Entgeltpunkte – Der wichtigste Wert zur Berechnung der Rente

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Von: Stefan Krieger

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Entgeltpunkte sind die zentrale Werteinheit in der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland. Wir erklären, was es damit auf sich hat.

Als Arbeitnehmer sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert und entrichten Rentenversicherungsbeiträge. Was Sie später als Rente ausgezahlt bekommen, hängt in erster Linie von der Höhe Ihres beitragspflichtigen Bruttoarbeitsentgelts in Ihrem Erwerbsleben ab.

Rente berechnen: Der Entgeltpunkt - es kommt auf den Verdienst an

Dieses Bruttogehalt (bzw. der Bruttolohn) wird Jahr für Jahr ins Verhältnis zu dem gesetzt, was alle Rentenversicherten in Deutschland im Durchschnitt in diesem Zeitraum verdient haben. Liegt Ihr persönlicher Verdienst genau im Schnitt, erhalten Sie einen Entgeltpunkt. Weicht er davon ab, entsprechend mehr oder auch weniger.

Haben Sie also als Beispiel 45 Jahre exakt durchschnittlich verdient, kommen Sie am Ende Ihres Erwerbslebens auf 45 Entgeltpunkte. Wie Sie anhand dieses Wertes Ihre Bruttorente berechnen können, haben wir in diesem Text für Sie aufgeschlüsselt. Ein Entgeltpunkt entspricht derzeit (Stand 2019) in den alten Bundesländern 32,03 Euro. In den neuen Bundesländern ist er noch etwas geringer, der Unterschied wird allerdings von Jahr zu Jahr weniger. Aktuell liegt er bei 30,69 Euro.

Entgeltpunkte für die Rente - die Rentenversicherung informiert

In der Renteninformation, die die Deutsche Rentenversicherung allen Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre Beitragszeiten erworben haben jährlich verschickt, erhalten Sie jeweils Auskunft über Ihre bislang erworbenen Entgeltpunkte.

Die Rente - was bringt die Zukunft?

Wie sich die Renten an sich entwickeln, hängt in erster Linie von der Entwicklung des Einkommens der abhängig Beschäftigten ab. Eines jedoch ist sicher: Wird die Formel zur Rentenberechnung nicht geändert, so steigen die Renten künftig weniger stark als die Löhne und Gehälter der Beschäftigten.

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