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Die Rente könnte sich verändern.
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Die Rente könnte sich verändern.

Altersvorsorge

Rente: Mit diesen Vorschlägen könnte die Altersvorsorge revolutioniert werden

  • Moritz Serif
    vonMoritz Serif
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Ein CDU-Positionspapier schlägt vor, das bestehende Rentensystem in Deutschland zu reformieren. Verändern sollte sich danach die Regelaltersgrenze.

  • Das wirkt sich darauf aus, wann man ohne Abschlag in Rente gehen kann.
  • Außerdem wird ein weiterer Beitrag vorgeschlagen, um steigende Kosten der Alterssicherung aufzufangen.
  • Auch Steuern könnten fällig werden.

Frankfurt - Bislang entscheidet das Alter darüber, wann man bestenfalls ohne Abschläge in Rente gehen kann. So können Versicherte, die vor dem 1. Januar 1947 geboren wurden, mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Bei den Jahrgängen 1947 bis 1963 liegt die Grenze zwischen 65 und 67 Jahren. Menschen, die 1964 und danach zur Welt kamen, erreichen die Grenze, sobald sie 67 Jahre alt sind.

Dieses System könnte vor einer grundlegenden Revolution stehen. In einem Entwurf zu einem Papier des CDU-Bundesfachausschusses für Soziale Sicherung und Arbeitswelt wird vorgeschlagen, ab dem Jahr 2030 die Regelaltersgrenze auf eine Regelversicherungszeit umzustellen. Darüber hatte die „dpa“ berichtet.

Renten-Revolution: Regelaltersgrenze könnte auf Regelversicherungszeit umgestellt werden

Künftig sollen den Vorschlägen zufolge insgesamt 45 Jahre Regelversicherungszeit erbracht worden sein. Erst dann könnte man abschlagsfrei in Rente gehen. Wer vorzeitig oder später Rente bekommt, wird mit Ab- oder Zuschlägen belegt. Die Versicherungszeit bemisst sich danach, wann der erste sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsvertrag geschlossen wurden. Alternativ wird das Datum, an denen keinen Kindergeldanspruch mehr hat, genannt.

Das ist jedenfalls in dem Papier enthalten, dass die Rente revolutionieren könnte.

  • Steigende Kosten der Alterssicherung können nicht nur von Beitragszahlern aufgefangen werden.
  • Es wird deshalb über einen weiteren Beitrag nachgedacht.
  • Ab 2030 könnte sich die Beitragspflicht auf Einkünfte neben dem Lohn, beispielsweise auf Mieteinnahmen oder Kapitalerträge ausdehnen.
  • Es sollte erwogen werden, mit Steuern die Stabilisierung der Sozialversicherungsbeiträge zu gewährleisten.
  • Die gesetzliche Rentenversicherung könnte von einem reinen Umlagesystem in ein Mischsystem aus Umlage und Kapitalanlage umgestaltet werden.
  • Die Rentenversicherung könnte beauftragt werden, einen Rentenfonds für die Kapitalanlage zu errichten.
  • 2,5 Prozent des Bruttolohns (derzeit 32 Milliarden Euro im Jahr) sollen in den Aufbau eines Rentenfonds kommen, statt in das Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung.
  • Die Bundesbank hat die Aufsicht über den Rentenfonds.

CDU Papier zur Rente ist bloße Ideensammlung

Wichtig: Das CDU-Papier ist bislang lediglich als Ideensammlung zu verstehen. Ein endgültiges Papier des Fachausschusses ist es gerade nicht. Außerdem hatte sich bislang kein weiteres Gremium mit den Vorschlägen der Experten über die Renten-Revolution befasst. (mse/dpa)

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