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Händler auf dem Parkett der New York Stock Exchange.
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Händler auf dem Parkett der New York Stock Exchange.

Wall Street

Rekordsprung zum Osterwochenende

Die Wall Street hat sich mit Kursgewinnen in das lange Osterwochenende verabschiedet. Der S&P-500-Index schloss am Donnerstag auf einem Rekordstand und konnte Auftaktquartal 2013 um zehn Prozent zulegen.

Dass die alte Marke aus dem Jahr 2007 geknackt wurden, werten manche Experten als Signal für weitere Zuwächse. Für Erleichterung sorgte am Donnerstag die Lage in Zypern, wo verunsicherte Kontoinhaber nicht wie befürchtet die Banken stürmten. Die Institute waren erstmals seit fast zwei Wochen wieder geöffnet. Währenddessen hatte sich die zyprische Regierung mit ihren internationalen Partnern auf ein Rettungspaket geeinigt, das auch Verluste von Anlegern mit größeren Guthaben vorsieht. Ein Abfluss von Geld ins Ausland soll mit Kapitalbeschränkungen verhindert werden.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent fester mit 14.578 Punkten. Er pendelte im Verlauf zwischen 14.520 und 14.585 Stellen. Auch der S&P legte 0,4 Prozent auf 1569 Punkte zu. Aufwärts ging es zudem mit dem Nasdaq-Index. Er stieg um 0,3 Prozent auf 3267 Zähler. Im am Donnerstag beendeten Handelsquartal konnte der Dow um elf Prozent, der S&P um zehn Prozent und der Nasdaq um acht Prozent zulegen.

In Frankfurt schloss der Dax bei 7795 Punkten, ein Plus von 0,1 Prozent. Wegen der etwas entspannteren Lage in Zypern erholte sich auch der Euro : Er notierte bei 1,2816 Dollar.

Analysten zurückhaltend

US-Konjunkturdaten fielen gemischt aus: So stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark. Investoren werteten dies aber nicht als Hinweis auf ein Ende der Erholung auf dem Arbeitsmarkt. Einer weiteren Statistik zufolge wuchs die Wirtschaft im vierten Quartal stärker als von der Regierung erwartet. Der Investmentexperte Darrell Cronk von der Wells Fargo Private Bank sagte, positive Konjunkturdaten führten wohl dazu, dass mehr Investoren in den Markt einstiegen. Er erwarte aber keine sprunghaften Bewegungen. „Wir bewegen uns einfach langsam weiter nach oben“, sagte Cronk.

BlackBerry im Fokus

Bei den Einzelwerten stand BlackBerry im Fokus. Dank seines neuen Smartphones Z10 schrieb das kanadische Unternehmen im Quartal überraschend schwarze Zahlen. Die in den USA gehandelten Aktien lagen zunächst deutlich im Plus, gingen dann aber 0,8 Prozent schwächer aus dem Handel. Investoren sind noch nicht überzeugt, dass der Firma die Wende gelungen ist.

Um 4,1 Prozent stiegen Papiere von MetroPCS. Das Unternehmen möchte sich mit der US-Tochter der Deutschen Telekom zusammenschließen. Die Beratungsfirma ISS erklärte nun aber, bei dem Vorhaben werde MetroPCS nicht hoch genug bewertet. Aktionäre sollten gegen die Allianz stimmen. Die Telekom-Papiere legten dennoch 0,4 Prozent zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 890 Millionen Aktien die Besitzer. 1850 Werte legten zu, 1125 gaben nach, und 126 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,63 Milliarden Aktien 1373 im Plus, 1080 im Minus und 125 unverändert. (rtr)

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