Schott

Rekord erzielt

Die Geschäfte des Mainzer Glasherstellers laufen.

Nach einem weiteren Rekordgewinn stehen die Zeichen beim Mainzer Spezialglashersteller Schott auf Wachstum. Gelingen soll dies etwa im Geschäft mit Pharmaverpackungen aus Glas und Kunststoff sowie mit dünnem Glas für Smartphones – und mit kräftigen Investitionen in Europa und Asien, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Auch bei der Zerodur-Glaskeramik, die sich selbst unter extremen Bedingungen quasi nicht ausdehnt, sieht der Konzern großes Potenzial. Sie kommt etwa in Satelliten, bei Hochleistungsteleskopen und in der Luftfahrt zum Einsatz.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 (bis 30. September 2018) erwirtschaftete die Firma einen Überschuss von 207,7 Millionen Euro. Das war ein Plus von rund sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erstmals lag der Gewinn der Mainzer über der 200-Millionen-Marke. Der Umsatz wuchs um ein Prozent auf 2,08 Milliarden Euro. Hier hätten sich Währungseinflüsse negativ ausgewirkt.

Schott kündigte an, in den kommenden drei bis vier Jahren rund 300 Millionen Euro investieren zu wollen. Fließen soll Geld etwa in den auf Kunststoffverpackungen für die Pharmaindustrie spezialisierten Standort im schweizerischen St. Gallen. Millionen gehen auch in den Standort im baden-württembergischen Müllheim, das Zerodur-Zentrum am Stammsitz Mainz und den zunehmend wichtigeren asiatischen Markt.

Die Musik im Geschäft mit dünnem Glas für faltbare Displays spiele vor allem in China, betonte Vorstandschef Frank Heinricht. „Das ist ein Thema, was uns in den kommenden Jahren noch viel mehr beschäftigen wird.“ (dpa)

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