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V.l.n.r.: Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, Ulrich Silberbach, Bundesvorsitzender des dbb, und Matthias Kollatz (SPD), Senator für Finanzen des Bundeslands Berlin.

Deutscher Beamtenbund

Reaktionen auf die Einigung

Die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst stößt bei den Vertretern der Beamten auf Zustimmung.

Nachdem sich die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder am späten Samstagabend auf einen Tarifabschluss für die Angestellten der Länder geeinigt haben, wollen die Beamten nun ebenfalls in den Genuss einer höheren Besoldung kommen. „Wir begrüßen das Ergebnis der Verhandlungen als einen wichtigen Schritt zur Teilhabe der Kolleginnen und Kollegen an der allgemeinen Einkommensentwicklung“, sagte Roland Staude, Vorsitzender des DBB NRW, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Der dbb Beamtenbund Rheinland-Pfalz hat die Tarifeinigung begrüßt. „Angesichts der zunächst sehr verhärteten Fronten der Tarifparteien (...) handelt es sich um ein gutes Ergebnis mit ordentlicher Linearanpassung“, sagte die dbb-Landesvorsitzende Lilli Lenz am Sonntag in Mainz.

Die Tarifeinigung ist auch beim dbb Beamtenbund Saar auf Zustimmung gestoßen. Das Ergebnis sei ein tragfähiger Kompromiss, weil die Landesbeschäftigten damit den Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung halten könnten, sagte dbb-Landeschef Ewald Linn am Sonntag in Saarbrücken. Mit der Landesregierung sei ein Spitzengespräch noch vor Ostern vereinbart worden. Dabei soll die Übertragung des Tarifergebnisses auf die Landes- und Kommunalbeamten erörtert und vereinbart werden

Auch die Landesregierung zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten eine wertvolle Arbeit für das Gemeinwohl und verdienen unsere Wertschätzung. Es ist wichtig, dass sie in angemessener Form an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben“, betonten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Finanzministerin Doris Ahnen (beide SPD) in einer Erklärung. Die Tarifeinigung sehe einen relativ hohen Abschluss mit entsprechenden Belastungen im Haushalt vor, die vertretbar seien. (dpa)

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