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EU-Kommission

Razzia bei Deutscher Bahn

EU-Ermittler haben Geschäftsräume der Deutschen Bahn und einiger ihrer Tochtergesellschaften durchsucht. Ihr wird Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung vorgeworfen.

Von Werner Balsen

Erneut geht die EU-Kommission gegen die Deutschen Bahn vor. Eine Sprecher in von Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia bestätigte gestern Razzien in DB-Büros in Berlin, Frankfurt und Mainz. Dabei wollten die Wettbewerbshüter Belege finden, dass der Ex-Monopolist bei der Belieferung mit Strom Konkurrenten diskriminiert hat: „Wir haben Grund zu der Annahme, dass die DB Wettbewerbsregeln verletzt hat“, erklärte die Sprecherin.

Die Vorwürfe dürften die Debatte über die Entflechtung des DB-Konzerns neu beleben. Für den Bahnstrom ist die DB Energie zuständig, die ebenso wie die Transportfirmen unter dem Dach der DB-Holding angesiedelt ist. Das Holdingmodell ist in Brüssel schon länger unter Beobachtung, weil eine andere Infrastrukturfirma, die für Strecken zuständige DB Netz, im ständigen Verdacht steht, ihre Transportschwestern zu bevorzugen. Die Kommission reagiert auf Beschwerden, die DB-Fracht-Konkurrenten seit längerem gegen die Rabattpolitik von DB-Energie vorbringen. Von der profitierten nur die konzerneigenen Transportgesellschaften.

Im Berliner Bahntower hieß es gestern, das DB-Strompreissystem sei mit den deutschen Kartellbehörden abgestimmt.

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