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Bodo Ramelow (li.) und Matthias Platzeck (re.) hatten bereits im Frühsommer 2015 erfolgreich zwischen GDL und Bahn geschlichtet.
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Bodo Ramelow (li.) und Matthias Platzeck (re.) hatten bereits im Frühsommer 2015 erfolgreich zwischen GDL und Bahn geschlichtet.

Tarifstreit bei der Bahn

Ramelow und Platzeck sollen es wieder richten

Für die Schlichtung im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn setzen beide Seiten auf bewährte Kräfte: Die GDL benannte Bodo Ramelow (Linke) als Schlichter, die Bahn setzt auf Matthias Platzeck (SPD).

Der Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und Lokführergewerkschaft GDL soll vom gleichen Schlichter-Duo wie 2015 gelöst werden. Die Bahn benannte am Freitag erneut den ehemaligen Ministerpräsidenten von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD), zu ihrem Schlichter. Der amtierende Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), wurde von der GDL ausgewählt. Beide hatten bereits 2015 den längsten Tarifkonflikt in der Geschichte der Bahn mit insgesamt neun Streiks gelöst. Die neue Schlichtung beginnt nach früheren Angaben der Deutschen Bahn "frühestens im Januar" und dauert demnach bis zu vier Wochen. Reisende müssen in dieser Zeit keine Streiks befürchten.

GDL will verbessertes EVG-Angebot

Sechs Verhandlungsrunden hatten in der diesjährigen Auseinandersetzung keine Einigung zwischen GDL und Bahn gebracht. Hauptstreitpunkt sind Freizeitregelungen für Lokführer und Zugpersonal.

Die Bahn hatte der GDL zuletzt ein Angebot vorgelegt, das sich am Abschluss mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) anlehnt. Die EVG hat mit der Bahn ein Plus von 5,1 Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten vereinbart. Die prozentuale Erhöhung soll ab April 2017 greifen. Bis dahin gibt es eine Einmalzahlung von 550 Euro. Ab 2018 können 2,5 Prozent je nach Wahl des Beschäftigten auch in Freizeit ausgeglichen werden.

Die GDL hält dies gerade für Lokführer und Zugpersonal nicht für ausreichend und dringt beispielsweise auf zwei zusammenhängende Frei-Tage nach fünf Arbeitstagen. (dpa/afp/rtr)

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