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Demonstranten vor dem griechischen Parlament in Athen. Sie wehren sich gegen Kürzungen beim öffentlichen Dienst.
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Demonstranten vor dem griechischen Parlament in Athen. Sie wehren sich gegen Kürzungen beim öffentlichen Dienst.

Griechenland

Proteste in Athen gegen Massenentlassung

Tausende Griechen protestieren vor dem Parlament in Athen gegen die geplante Entlassung von 15.000 Staatsbediensteten. Die vom Parlament beschlossenen Kürzungen im öffentlichen Dienst gehören zu den Voraussetzungen für die Freigabe weiterer Tranchen der internationalen Finanzhilfe.

Begleitet von Protesten hat das griechische Parlament am Sonntag ein umstrittenes Kürzungspaket für den öffentlichen Dienst beschlossen. Insgesamt rund 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst sollen demnach gestrichen werden, davon 4000 noch in diesem Jahr.

Die griechischen Gewerkschaften Adedy und GSEE kritisierten das Sparpaket. Adedy rief zu Protesten auf gegen die „Politiker, die den öffentlichen Dienst zerlegen und den Wohlfahrtsstaat zerstören“. Die GSEE erklärte, die Kürzungen würden die hohe Arbeitslosigkeit in Griechenland nur weiter verschlimmern. Die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 27 Prozent. Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag vor dem Parlament und protestierten friedlich.

Mit dem Gesetz reagiert die Mitte-Rechts-Regierung in Athen auf Sparforderungen der Gläubiger-Troika aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB). Sie sind Voraussetzung für die Bewilligung der nächsten Hilfszahlungen für Griechenland in Höhe von insgesamt 8,8 Milliarden Euro.

Seit 2010 wurden dem hoch verschuldeten EU-Land von EU, IWF und EZB bereits insgesamt 240 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, um eine Staatspleite abzuwenden. Im Gegenzug verpflichtete sich Athen zu drastischen Sparmaßnahmen, darunter im aufgeblähten öffentlichen Sektor. (afp)

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