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Fahrradbranche

Profit durch Qualität

Die Fahrradbranche profitiert vom Trend zu mehr Qualität und damit von höheren Preisen. 2009 gaben Kunden für ein neues Fahrrad im Schnitt 446 Euro aus.

Die Fahrradbranche profitiert vom Trend zu mehr Qualität und damit höheren Preisen. Das berichteten Industrie und Fachhandel am Dienstag in Friedrichshafen am Bodensee vor Beginn der 19. Internationalen Fahrradmesse Eurobike.

2009 gaben Kunden für ein neues Fahrrad im Schnitt 446 Euro aus, erklärte Thomas Kunz, Geschäftsführer des Verbands des Deutschen Zweiradhandels (VDZ). 2008 waren es noch 386 Euro gewesen. So stiegen die Erlöse im Zweiradhandel im vergangenen Jahr trotz sinkender Absatzzahlen dennoch um sechs Prozent.

Ein weiterer Zuwachs in diesem Jahr wurde vom kalten Frühling, in dem die meisten Fahrräder gekauft werden, sowie dem wechselhaften Sommerwetter gebremst. Für das erste Halbjahr ging Kunz von einem Umsatz auf Vorjahresniveau aus.

Die Eurobike geht an diesem Mittwoch mit einem neuen Rekord an den Start. 1100 Direktaussteller aus 42 Ländern und damit sieben Prozent Teilnehmer mehr zeigen bis zum 4. September Fahrräder aller Typen, Zubehör und Biker-Mode. 300 Neuheiten werden vorgestellt. Die ersten drei Messetage sind dem Fachhandel vorbehalten. 35 000 Fachbesucher werden erwartet. Am 4. September ist Publikumstag.

Neben der stärkeren Nachfrage nach guter Ausstattung, Beratung und Service tragen zu den höheren Durchschnittspreisen auch die Elektroräder bei, die meist zwischen 1500 und 2000 Euro kosten. Die Verkaufszahlen der Pedelecs oder E-Bikes dürften in diesem Jahr auf 200 000 (plus 33 Prozent) klettern, ihr Marktanteil von vier Prozent 2009 auf mehr als fünf Prozent steigen, sagte der Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV), Siegfried Neuberger, voraus.

Der Fachhandel hat einen Anteil von 75 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche von rund 3,3 Milliarden Euro. Den übrigen Markt teilen sich SB-Warenhäuser, Discounter und Versandhäuser.

Die Anlieferung von Fahrrädern auf den deutschen Markt verharrte im ersten Halbjahr 2010 mit rund 2,7 Millionen Stück nach ZIV-Angaben auf dem Vorjahresniveau. In der Vergleichszeit 2009 war sie allerdings noch um sechs Prozent zurückgegangen. 1,7 Millionen Räder wurden importiert, hauptsächlich aus Taiwan, Polen, Thailand und den Niederlanden.

Die deutsche Fahrradproduktion war mit rund 1,6 Millionen Stück gleichfalls konstant. Rund eine Million Stück wurde in Deutschland abgesetzt, 580 000 Stück gingen in den Export. In Deutschland gibt es schätzungsweise 69 Millionen Fahrräder. (dpa)

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