+
Beim Spatenstich (v.l.): NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, Konzernvorstand Jürgen Gerdes und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD).

Bochum

Post baut Paketzentrum

Neue Hoffnung: Auf dem ehemaligen Opelgelände in Bochum startet die Post den Bau eines Paketzentrums mit 600 Arbeitsplätzen.

Zweieinhalb Jahre nach der Schließung des Opel-Werkes in Bochum gibt es für den Ruhrgebietsstandort neue Hoffnung: Die Post baut auf Teilen des ehemaligen Werksgeländes eines der größtes Paketzentren Europas mit bis zu 600 Arbeitsplätzen.

An dem Spatenstich am Montagvormittag nahmen neben Postvorstand Jürgen Gerdes auch Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) und Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) teil.

Voraussichtlich ab dem Herbst 2019 könnten an dem neuen Standort im Herzen des Ruhrgebietes bis zu 50.000 Sendungen pro Stunde bearbeitet werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Post investiert den Angaben zufolge einen zweistelligen Millionenbetrag.

Mit modernen Paketzentren wie Bochum würden die Voraussetzungen geschaffen, um auch künftig den Anforderungen im wachsenden Online-Handel nachzukommen, sagte NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart.

Anfang 2016 hatte die Post 140.000 Quadratmeter Fläche auf dem Grundstück des ehemaligen Opel-Geländes erworben. In dem Opel-Werk hatten zuvor rund 3000 Menschen gearbeitet.
Der Autobauer ist weiter in Bochum vertreten mit einem europaweiten Ersatzteilzentrum. Die Stadt und Opel bemühen sich mit einer gemeinsamen Entwicklungsgesellschaft, neue Unternehmen und Jobs für den Standort zu finden. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare