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Politischer Druck auf HSH Nordbank wächst

Kiel (dpa) - Der politische Druck auf die von Spitzel- und Intrigenvorwürfen erschütterte HSH Nordbank wächst. Schleswig- Holsteins Wirtschaftsminister Jost

Kiel (dpa) - Der politische Druck auf die von Spitzel- und Intrigenvorwürfen erschütterte HSH Nordbank wächst. Schleswig- Holsteins Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) forderte am Montag «eine sehr rasche und umfassende Aufklärung sämtlicher Vorwürfe und Vorgänge».

Jetzt sei vor allem der Aufsichtsrat der Bank am Zuge, sagte de Jager der Nachrichtenagentur dpa. Der Verlust an Reputation dürfe nicht weiter ausufern. Schleswig-Holstein als Aktionär der Landesbank sei irritiert. Ähnlich äußersten sich weitere Politiker sowie die Finanzbehörde in Hamburg. Die beiden Bundesländer halten mehr als 85 Prozent der Anteile an der HSH Nordbank.

Der Aufsichtsrat unter dem Vorsitz von Ex-Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper hatte dem Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher am vergangenen Donnerstag das Vertrauen ausgesprochen. Dieser wies Vorwürfe, er habe im Frühjahr 2009 gegen den früheren Vorstand Frank Roth intrigiert, um ihn abzuservieren, als «unglaublich und perfide» zurück.

Seit dem Wochenende steht nun auch die Entlassung des früheren Leiters der New Yorker HSH-Filiale, Roland K., im Zwielicht. Laut einem Bericht des «Spiegels» sollen K. eine kompromittierende E-Mail- Adresse und ein Passwort untergeschoben worden sein, um ihn mit Kinderpornografie in Verbindung zu bringen. Dies habe als Vorwand für seine Entlassung gedient.

Die HSH Nordbank erklärte, die Vorwürfe gegen die Bank würden systematisch und konsequent aufgearbeitet. Sobald belastbare Erkenntnisse vorlägen, würden klare Konsequenzen gezogen. Es sei erschütternd, dass erneut Unterstellungen und Verdachtsmomente bewusst breit gestreut würden. «Hier geht es nicht um irgendeine Form der Aufklärung, sondern um die Beschädigung der Bank», sagte ein Sprecher.

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