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Frankreichs BNP Paribas hatte wie andere Banken auch Staatshilfe in Anspruch genommen.
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Frankreichs BNP Paribas hatte wie andere Banken auch Staatshilfe in Anspruch genommen.

Frankreichs größte Bank

BNP Paribas will sich vom Staat freikaufen

Frankreichs größte Bank BNP Paribas will mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung die Rückzahlung von Staatshilfen finanzieren. Die Unterstützung sei nicht mehr notwendig, teilt das Institut in Paris mit.

Paris. Frankreichs größte Bank BNP Paribas will mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung die Rückzahlung von Staatshilfen finanzieren. Die Unterstützung sei auf dem Höhepunkt der Finanzkrise erforderlich gewesen, nun aber nicht mehr notwendig, teilte das Institut in Paris mit.

Die Ausgabe von Aktien im Wert von 4,3 Milliarden Euro solle eine zügige Rückerstattung der staatlichen Finanzhilfen ermöglichen.

Frankreich hatte der Bank in der Krise insgesamt 5,1 Milliarden Euro an Eigenkapital zur Verfügung gestellt und war über die Hilfen größter Einzelaktionär geworden. Im Gegenzug verpflichtete sich das Institut, mehr Kredite zu vergeben. Die Führungskräfte verzichteten zudem für das Jahr 2008 auf Bonuszahlungen und führten neue Regeln für die Entlohnung von Aktienhändlern ein.

Nach Angaben von BNP Paribas soll bereits von diesem Oktober an Geld an den Staat zurückfließen. Als Vergütung für die Hilfen kündigte das Institut zudem die Überweisung von 226 Millionen Euro an. Dank des staatlichen Einsatzes hätten die französischen Banken die Wirtschaft und ihre Kunden in der Krise unterstützen können, lobte der Bankchef Baudouin Prot. Dieser hätte sein Ziel voll und ganz erfüllt.

Neben BNP Paribas hatten auch andere französische Banken wie die Société Générale in der Krise Geld vom Staat bekommen. Insgesamt wurden mehr als 20 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. BNP Paribas wäre die erste Bank, die die Hilfen zurückzahlt. Die Börse reagierte positiv auf die Ankündigung des Instituts. (dpa)

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