Abkommen

Pakt gegen Plastikmüll

Export von Abfällen wird erschwert

Rund 180 Länder haben einen globalen Pakt im Kampf gegen den Plastikmüll geschlossen. Bei einem UN-Treffen in Genf unterzeichneten Regierungsvertreter am Freitagabend ein Abkommen zur Regulierung des Exports von Plastikmüll. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) nannte die Einigung einen großen Fortschritt.

Schulze zufolge dürfen Plastikabfälle in Zukunft nur noch frei gehandelt werden, wenn sie gereinigt und gut sortiert sind und sich recyceln lassen. Für den Export anderer Plastikabfälle werde künftig weltweit eine Zustimmung der Behörden der Export- und der Importstaaten erforderlich sein. Der Export schlecht recycelbarer Abfälle aus der EU in Entwicklungsländer werde ab 2021 untersagt werden.

„Die Flut von Kunststoffabfällen, die heute von den Industrieländern Europas und den USA in die Entwicklungsländer Afrikas und Asiens fließen, kann nun eingedämmt werden“, sagte ein Greenpeace-Experte. (afp/dpa)

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