Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Sal Oppenheim: Razzia bei Ex-Gesellschaftern

Wegen des Untreue-Verdachts gegen frühere persönlich haftende Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim hat die Kölner Staatsanwaltschaft bundesweit 13 Gebäude durchsucht. Es handele sich um die Haupt- und Nebenwohnsitze sowie Büros der Beschuldigten, sagte ein Sprecher der Behörde.

Köln. Wegen des Untreue-Verdachts gegen frühere persönlich haftende Gesellschafter des Bankhauses Sal. Oppenheim hat die Kölner Staatsanwaltschaft bundesweit 13 Gebäude durchsucht. Es handele sich um die Haupt- und Nebenwohnsitze sowie Büros der Beschuldigten, sagte ein Sprecher der Behörde.

Durchsucht wurden Objekte im Kölner Raum, aber auch in Süddeutschland und Hessen. Ziel sei es gewesen, Unterlagen über möglicherweise problematische Kreditvergaben zu finden.

An der Razzia waren etwa 50 Polizeibeamte, zehn Steuerfahnder sowie jeweils acht Staatsanwälte und Wirtschaftsreferenten beteiligt. Wie lange die Auswertung der sichergestellten Unterlagen dauern wird, konnte der Sprecher nicht sagen. In gleicher Sache waren bereits im April die Geschäftsräume des Bankhauses in Köln und Frankfurt durchsucht worden.

Die neue Durchsuchung am Dienstag sei erfolgt, «weil wir glauben, dass es woanders noch weiteres Material zu dem Fall geben könnte», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Generell sei es aber nicht ungewöhnlich, dass es im Laufe eines Verfahrens mehrfach Durchsuchungen gibt.

Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte Ende März ein Verfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen frühere Manager von Sal. Oppenheim eingeleitet. Zu Details äußert sich die Ermittlungsbehörde nicht. Es soll um nicht ausreichend auf Sicherheiten geprüfte Kredite von über 680 Millionen Euro gehen.

Sal. Oppenheim war im vergangenen Jahr wegen Fehlspekulationen in eine finanzielle Schieflage geraten und Anfang dieses Jahres von der Deutschen Bank übernommen worden. Die alte Führungsriege war bereits zuvor ausgeschieden. Gegen sie ermittelte auch die Finanzaufsichtsbehörde Bafin. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare