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Zahlen von Opel

Opel erzielt auch in der Krise einen Gewinn

  • VonRolf Obertreis
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Überschuss ist allerdings deutlich niedriger als 2019. Beschäftigte erhalten eine Erfolgsprämie.

Obwohl Opel zusammen mit der britischen Schwestermarke Vauxhall im vergangenen Jahr nur knapp 632 700 Pkw und damit 35 Prozent weniger verkauft hat als 2019, hat die Tochter des neuen französisch-amerikanischen Autokonzerns Stellantis erneut einen Betriebsgewinn eingefahren. Allerdings ist der Überschuss um fast 600 Millionen Euro von 1,12 Milliarden auf nur noch 527 Millionen Euro eingebrochen. „Opel hat der Krise erfolgreich getrotzt. Wir sind profitabel geblieben“, sagt Opel-Chef Michael Lohscheller. Allein zwischen Juli und Dezember erzielte Opel einen Überschuss von 417 Millionen Euro. „Opel ist ein nachhaltig profitabel aufgestelltes Unternehmen, auch in stürmischen Zeiten“, sagt der Opel-Chef. Die noch rund 15 000 Beschäftigten in Deutschland erhalten eine Erfolgsprämie von 500 Euro.

Auch Stellantis-Chef Carlos Tavares lobt die Fortschritte in Rüsselsheim. Die internationale Offensive zahle sich für Opel immer mehr aus. Der Export habe um 50 Prozent zugelegt, die Verkäufe außerhalb Europas um 49 Prozent. In der Türkei hätten sie sich verdoppelt. Als besonders erfolgreich erweise sich der neue Corsa. Auch der Weg in die Elektromobilität trägt Tavares und Lohscheller zufolge mit dem Absatz von 34 400 Fahrzeugen Früchte. Opel sei wie versprochen eine elektrische Marke. Ende diesen Jahres wird es Lohscheller zufolge neun elektrifizierte Opel-Modelle geben. Damit und mit immer effizienteren Verbrennungsmotoren halte das Unternehmen auch die strengen CO2-Ziele der EU ein.

Lohscheller betont, dass Opel weiter im Ausland expandiere und nach zuletzt Russland, Kolumbien, Ecuador demnächst auch nach Japan und in weitere Märkte gehe. Aber auch hierzulande werde weiter investiert. In Kaiserslautern entstehe eine Batteriezellenfertigung, im Stammwerk in Rüsselsheim würden weitere Modelle von den Bändern laufen. Er betonte erneut, dass Opel von der Fusion der französischen Mutter PSA (Peugeot/Citröen) mit Fiat Chrysler zu Stellantis profitiere. „Von den künftigen Synergien, dem neuen Format und der globalen Präsenz unseres neuen Mutterkonzerns werden wir bei Opel viele Vorteile haben.“

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