Ungleichheit

Ökonomen uneins

Eine Studie zeigt, dass die Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen in Deutschland nicht weiter zunimmt.

Die Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen in Deutschland hat nach einer neuen Studie in den vergangenen Jahren nicht weiter zugenommen. Seit dem Jahr 2005 schwanke die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen auf einem nahezu unveränderten Niveau und sei nach aktueller Datenlage im Jahr 2017 auch nicht signifikant höher als im Jahr 2009. Das geht aus einer Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervor. Auch die Verteilung des Nettovermögens stelle sich als bemerkenswert stabil heraus.

Eine im Herbst veröffentlichte Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kam dagegen zu dem Ergebnis, dass sich die Schere zwischen Wohlhabenden und unteren Einkommensgruppen in den vergangenen Jahren weiter geöffnet habe. (dpa)

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