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Einzelhandel hofft auf Weihnachten

Noch fehlt die richtige Stimmung

Den milden Temperaturen zum Trotz, nutzten viele Kunden das Wochenende um erste Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Das Geschäft kommt allmählich in Schwung und der Handel hofft vor allem auf die kommenden Wochen. Von Hans Georg Schröter

Von Hans Georg Schröter

Das erste Adventswochenende hat das Weihnachtsgeschäft angekurbelt. Nach einer ruhigen Woche kamen am Samstag viele Kunden in die Läden und kauften erste Geschenke. Bei Regen und milden Temperaturen stellte sich viereinhalb Wochen vor dem Fest jedoch noch keine richtige Vorweihnachtsstimmung ein. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE).

Dennoch blicken die hiesigen Einzelhändler der weiteren Entwicklung optimistisch entgegen, wie HDE-Sprecher Hubertus Pellengahr erklärte. In den nächsten Wochen werde das Weihnachtsgeschäft nach Überzeugung der befragten Händler deutlich anziehen. Dabei setzten sie auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen das Weihnachtsgeschäft immer später startete.

HDE-Präsident Josef Sanktjohanser hatte kürzlich allzu große Hoffnungen gedämpft und erklärt, die Lobby erwarte im Weihnachtsgeschäft, das die Monate November und Dezember umfasst, in diesem Jahr einen Umsatz von 73 Milliarden Euro. Das wären rund 1,5 Prozent weniger als in der Vorjahreszeit. Immerhin habe die Zuversicht für ein passables Weihnachtsgeschäft im Handel zugenommen, sagte Pellengahr. Anders als in den USA sei die Wirtschaftskrise in Deutschland noch nicht im Konsum angekommenen. Das liege vor allem daran, dass der Arbeitsmarkt hierzulande noch nicht eingeknickt ist.

Besonders zuversichtlich seien diejenigen Händler, die auch an Adventssonntagen öffnen dürfen, berichtete Pellengahr weiter und äußerte gleich noch einen Wunsch: Weitere Unterstützung brächten dem Einzelhandel verbilligte Nahverkehrstickets. "Die Kommunen sollten den Weihnachtsmann auf die Schiene setzen und den Verbrauchern an den Adventswochenenden die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ermöglichen." Das entzerre den Verkehr und schütze das Klima.

Vor dem ersten Advent fanden sich Adventskränze, Kerzen und Kerzenhalter, festliche Tischwäsche und andere vorweihnachtliche Dekorationen in den Einkaufskörben. Viele Kunden kauften der Umfrage zufolge auch klassische Geschenke wie Schmuck und Uhren, Spielzeug, Bücher und Gutscheine. Aber auch Blu-Ray-Player, digitale Bilderrahmen und iPods würden unter dem Christbaum liegen.

Amerikaner halten sich zurück

Dem US-Einzelhandel droht ein mageres Weihnachtsgeschäft: Wegen der Konjunkturflaute und der hohen Arbeitslosigkeit hielten sich zahlreiche Amerikaner zum Auftakt des Feiertagshandels mit dem Kauf von Geschenken zurück. Am Tag nach Thanksgiving, dem sogenannten Black Friday, herrschte zwar in den Läden und bei den Internethändlern großer Andrang, doch viele US-Bürger griffen ausschließlich bei Angeboten und Schnäppchen zu. Nach Angaben des Konsumforschers ShopperTrak steigerten die Einzelhändler mit Wal-Mart an der Spitze ihren Umsatz leicht um 0,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Der letztjährige Black Friday bildete den Auftakt zum schlechtesten Weihnachtsgeschäft seit rund 40 Jahren. ( mit rtr)

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