Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Preispolitik

Netzagentur kritisiert Stromkenzerne

Zu hoch: Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur nach die Einspeisung von Ökostrom ins Netz nur einen Bruchteil des Preises aus. Da stimmt etwas nicht, befindet Agenturchef Kurth.

München. Der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, hat die Preispolitik der Stromkonzerne scharf kritisiert. Die Konzerne hätten sich bei den jüngsten Preiserhöhungen zu Unrecht auf höhere Ökostrom-Kosten berufen.

Nach Berechnungen der Bundesnetzagentur macht die zunehmende Einspeisung erneuerbaren Stroms nur einen Bruchteil des Strompreises aus. "Wir kommen auf 0,2 Cent je Kilowattstunde", sagte Kurth der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). "Und das bei einem Strompreis von rund 20 Cent. Da stimmt etwas nicht."

Viele Versorger agierten unredlich, kritisierte Kurth. So zögen die Unternehmen als Begründung für die Preiserhöhungen zwar den wachsenden Ökostrom-Anteil heran. Dass gleichzeitig die Börsenpreise für Strom gefallen seien, bleibe aber unerwähnt. Die Branche habe offenbar aus "kommunikativen Fehlern der Vergangenheit" nicht gelernt. Die Verbraucher rief der Chef der Regulierungsbehörde auf, sich nach günstigeren Anbietern umzusehen. "Eigentlich ist jetzt die Stunde des Kunden." (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare