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Nestle greift nach der Mehrheit bei Wagner.

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Nestle greift nach Wagner

Der Lebensmittelriese Nestle hat Appetit auf mehr: Er will die Mehrheit an dem deutschen Tiefkühlpizza-Hersteller Wagner übernehmen. Ende 2004 hatten die Schweizer bereits ein großes Stück von Wagner geschluckt.

Düsseldorf. Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle verspürt Übernahmehunger in Deutschland und will sich die Mehrheit am Tiefkühlpizza- Produzenten Wagner einverleiben. Nestle wolle zum 1. Januar 2010 seinen Anteil an dem deutschen Unternehmen mit Sitz im Saarland um 25 Prozent auf dann 74 Prozent ausbauen, sagte ein Nestle-Sprecher am Dienstag.

Beim Bundeskartellamt hat der Konzern aus der Schweiz die Pläne bereits zur Prüfung vorgelegt. Wagner konkurriert am deutschen Markt unter anderem mit Oetker und der zum Südzucker-Konzern gehörenden Freiberger-Gruppe ("Pizza Alberto").

Nestle war Ende 2004 mit 49 Prozent bei Wagner eingestiegen. Damals kam das deutsche Unternehmen als Nummer zwei am stark wachsenden heimischen Markt für Tiefkühlpizzen auf einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Wagner ist unter anderem durch seine "Steinofen-Pizza" bekannt. Das Unternehmen war am Mittag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Nestle ist am deutschen Lebensmittelmarkt unter anderem mit seinen Marken Mövenpick, Buitoni, Herta, Maggi, Thomy, Kit Kat und Smarties vertreten. (rtr)

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