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Gründer Jungunternehmer

Mutig und innovativ

Die beste hessischen Gründer 2013 sind jetzt ausgezeichnet worden. Dabei wurde auch betont, dass Jungunternehmer weitere Jobs schaffen.

Ein Kindergeschirr-Shop, ein Software-Entwickler und ein Friseursalon sind die besten hessischen Gründungen 2013. Am Dienstagabend wurde ihnen in Fulda der Hessische Gründerpreise verliehen. Die Auszeichnung erhielten Nicola Hoensbroech aus Frankfurt, Matthias Mämpel aus Seeheim-Jugenheim bei Darmstadt und Stephan Jacob und Stefan Kraus aus Fulda.

Insgesamt hatten es neun Gründer in die Endrunde des Preises geschafft. Sie hatten nach Angaben der Hessischen Gründertage insgesamt 109 Arbeitsplätze geschaffen, darunter 57 Vollzeitstellen und zehn Ausbildungsplätze. Das gelang mit klassischen Geschäftsmodellen genauso wie mit innovativen, mutigen Ideen. So gehörten zu den Finalisten auch ein Billard- und Dartcenter, ein Logistik- und Briefdienst, eine Firma für Gartenbau und auch ein Hersteller von Maßsandalen.

Nachwuchs für die hessische Unternehmerfamilie

Die Gewinner hatten sich in mehreren Ausscheidungsrunden stellen müssen. Zuletzt präsentierten sie ihre Firmen am Dienstag einem Fachpublikum aus der Gründungsförderung. Die Preise erhielten sie schließlich aus den Händen des Vorstandsvorsitzenden der Regionalagentur Hessen der Bundesagentur für Arbeit, Frank Martin, von Alois Früchtl, Chef der Sparkasse Fulda, und von dem Geschäftsführer der Hessen Agentur, Rainer Waldschmidt. „Sie sind das Salz in der Suppe, der Nachwuchs für die hessische Unternehmerfamilie“, lobte Waldschmidt.

In der Kategorie „Mutige Gründung“ wurde die Frankfurterin Nicala Hoensbroech ausgezeichnet. Sie hat erfolgreich die Firma deinkindergeschirr.de gegründet. Sie hatte zur Geburt ihrer ersten Tochter zwar viele Geschenke bekommen, doch schönes, schlichtes Kindergeschirr sei nicht dabei gewesen. Bei einer Recherche stellte Hoensbroech fest: „Die meisten Geschirre sind zu bunt, zu grell, zu voll.“ Und bei manchen sei zwar das Muster schön gewesen, aber die Qualität miserabel. Die Idee war geboren, einen Onlineshop zu starten, wo Kunden ihr eigenes Geschirr entwerfen können. Sie selber entwarf die Muster und Motive, mit denen ihre Kunden auf der Webseite eigenes Geschirr gestalten können. Für diese Unternehmensgründung hatte die Betriebswirtin bereits den dritten Platz beim Frankfurter Gründerpreis belegt.

18 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen

In der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ überzeugte Matthias Mämpel die Jury. Er hat seit 2012 mehrere Friseursalons in Hessen („Mein Salon“) eröffnet, in Frankfurt, Darmstadt und Seeheim Jugenheim. Heute gibt es in seinem Unternehmen 18 Vollzeitarbeitsplätze, vier Teilzeitarbeitsplätze, neun Auszubildende und zwei Freiberufler.

Für die innovativste Gründung erhielten Timo Armbruster, Stephan Jacob und Stefan Kraus aus Fulda den Hessischen Gründerpreis. Sie sind Gründer der Firma Bitethebytes.com, eine Software-Schmiede, die 3D-Programme entwickelt. Ursprünglich kommen die beiden aus der Computerspielindustrie. Doch sie stellten bald fest, dass ihr Können auch in anderen Branchen gefragt sein könnte. Heute ist ihr erfolgreiches Produkt eine Software zur Bodenvisualisierung. Zu ihren Kunden zählt das Unternehmen unter anderen den europäischen Luftfahrtkonzern EADS. FR

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