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Tesla

Musk ist jetzt auch Shorts-Seller

  • Antje Mathez
    vonAntje Mathez
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Der Tesla-Gründer verspottet kritische Anleger mit Herrenunterwäsche.

Er gilt als einer der brillantesten Tech-Visionäre unserer Zeit: Elon Musk. Dem Gründer des E-Auto-Pioniers Tesla und des Raumfahrtunternehmens Space X wird aber auch nachgesagt, dass er oft und gerne über das Ziel hinausschießt. Es heißt, der Workaholic sei äußerst ungeduldig und feuere Mitarbeiter wegen Kleinigkeiten. Seine teils rüden Verbalattacken gegen Kritiker zwingen ihn regelmäßig, sich öffentlich zu entschuldigen.

Jetzt hat Musk seinen Ärger über die Tesla-Kritiker gewinnbringend kanalisiert – und damit gleich den nächsten Coup gelandet: Seit Neuestem gibt es auf der Website des US-Elektroautobauers rote Shorts mit goldfarbenem Tesla-Logo und der Aufschrift S3XY – für die Modelle S, 3, X und Y – zu kaufen.

Ziel der Aktion ist offenbar, sich über skeptische Anleger lustig zu machen, die das Unternehmen für überbewertet halten und an den Börsen auf fallende Kurse setzen. In der Praxis verfolgen Investoren diese Strategie, indem sie Leerverkäufe von Wertpapieren tätigen. Das heißt, sie leihen sich bei einem Broker Aktien zu dem aktuell hohen Preis, verkaufen diese und setzen darauf, dass der Wert der Papiere fällt. Passiert das, können sie die Aktien günstig zurückkaufen und dem Verleiher zurückgeben. Die Differenz streichen sie als Gewinn ein. Im Börsensprech nennt man solche Investoren Short-Seller.

Die „Tesla Short Shorts“ jedenfalls waren binnen kürzester Zeit ausverkauft, wegen der Vielzahl der Anfragen brach zwischenzeitlich sogar die Website zusammen – und Tesla gilt seit vergangener Woche als der wertvollste Autokonzern der Welt.

Elon Musk ist zu Besuch in Deutschland. An zwei Orten wird der exzentrische Milliardär und inzwischen drittreichste Mann der Welt erwartet.

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