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Die Lufthansa ist in einem schwierigen Markt aktiv.
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Die Lufthansa ist in einem schwierigen Markt aktiv.

Lufthansa

Mörderischer Wettbewerb

  • VonStefan Sauer
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Die Geschäfte laufen für viele europäische Airlines nicht gut. Das gilt auch für die Lufthansa. Die versucht in einem schwierigen Markt zu überleben. Ein Kommentar.

Die Zahl der Fluggäste steigt seit Jahrzehnten weltweit an und ein Ende ist nicht abzusehen. Eigentlich sollten die Geschäfte der Fluglinien also bestens laufen. Das tun sie aber nicht, jedenfalls nicht die der meisten europäischen Airlines einschließlich der Lufthansa. Ursache sind zum einen Überkapazitäten: Es gibt in Europa schlicht zu viele Fluggesellschaften und Flugzeuge. Zum anderen setzen die Billigflieger den etablierten, kostenintensiven Airlines zu.

Der europäische Luftverkehrsmarkt steht vor einer Entwicklung, die die nordamerikanische Konkurrenz seit 1990 bereits durchlaufen hat. In den USA verschwand Branchenprimus Pan Am 1991 auf Nimmerwiedersehen vom Markt, es folgten Insolvenzen von United, Braniff, Northwest, Delta und anderen mehr. Manche kamen gestärkt zurück, andere nie wieder. Heute beherrschen vier Gesellschaften den US-Markt. Sie decken mehr als zwei Drittel aller Flüge ab und verdienen prächtig daran.

In Europa gibt es dutzende Linien, die gerade nicht prächtig verdienen. Die größten fünf – darunter Air France/KLM, British Airways/Iberia und die Lufthansa-Familie – haben zusammen einen Marktanteil von weniger als 50 Prozent.

Unvermeidlich wird es in den kommenden Jahren zu weiteren Zusammenschlüssen und Insolvenzen kommen. Mit dem Kostensenkungsprogramm, gegen das sich der Pilotenstreik letztlich richtet, will die Lufthansa verhindern, dass sie zu diesen Unternehmen zählt.

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