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Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat Ende Oktober ihren Flugbetrieb eingestellt.

Air Berlin

Mögliche Ansprüche gegen ehemalige Manager werden geprüft

Wirtschaftsprüfer sollen klären, ob eventuell Schadenersatzansprüche gegen ehemalige Manager geltend gemacht werden können. Im Zweifelsfall könnten sie auf Schadenersatz verklagt werden.

Der Sachwalter der Air-Berlin-Gläubiger, Lucas Flöther, lässt mögliche Schadenersatzansprüche gegen ehemalige Manager der insolventen Fluggesellschaft prüfen. Experten des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PricewaterhouseCoopers (PwC) sollten klären, ob so „ein Zufluss für die Insolvenzmasse generiert werden kann“, sagte Air-Berlin-Sprecher Ralf Kunkel am Sonntag auf Anfrage. Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ darüber berichtet. Frühere Manager könnten demnach auf Schadenersatz verklagt werden.

Bei der Prüfung geht es dem Zeitungsbericht zufolge auch um mögliche Ansprüche gegen den früheren Air-Berlin-Chef Joachim Hunold. Dieser habe dem Partyveranstalter Manfred Schmidt seinerzeit eine Premiumkarte übergeben, mit der dieser umsonst fliegen durfte und auch Dritten kostenlose Tickets besorgen konnte, wie die „Bild am Sonntag“ schrieb. Zwischen 2005 und 2011 sollen Air Berlin so Einnahmen in Höhe von rund 425 000 Euro entgangen sein. (dpa)

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