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Nick D’Aloisio, das Wunderkind aus Wimbledon.
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Nick D’Aloisio, das Wunderkind aus Wimbledon.

Internet

Millionär mit 17

Seine erste App entwickelte das Wunderkind mit zwölf: Nick D’Aloisio aus London ist jetzt 17 Jahre alt und macht Millionen mit seinen Ideen. Trotzdem gibt er sich bescheiden. Ein Paar schicke Turnschuhe will er sich von seinem Verdienst gönnen.

Von Alexandra Reinsberg

Seine erste App entwickelte das Wunderkind mit zwölf: Nick D’Aloisio aus London ist jetzt 17 Jahre alt und macht Millionen mit seinen Ideen. Trotzdem gibt er sich bescheiden. Ein Paar schicke Turnschuhe will er sich von seinem Verdienst gönnen.

Er ist noch nicht einmal volljährig und schon hat er seine ersten 30 Millionen Dollar verdient. Für diese Summe – rund 23 Millionen Euro – hat der 17-jährige Nick D’Aloisio gerade sein Start-up ?Summly? an den amerikanischen Internetkonzern Yahoo verkauft. Der war vor allem scharf auf die gleichnamige iPhone-App des Teenagers.

Viel Zeit verschwendet

„Ich hatte den Einfall, als ich für die Geschichtsprüfung für meinen Schulabschluss gelernt habe“, erzählt der Brite aus Wimbledon in Südlondon. Beim Sichten der langen Artikel, die Google bei der Suche anzeigte, habe er viel zu viel Zeit verschwendet. „Die Idee von ,Summly‘ ist, Informationen auf eine Art Vorschau zu verkürzen. Und wenn man will, liest man danach den ganzen Text.“ Praktisch ist die App für Smartphone-Benutzer, die sich nur kurz informieren wollen. „Summly“ zeigt Schlagzeilen und maximal 400 Zeichen lange Zusammenfassungen von Nachrichtentexten aus dem Web an – passgenau für den Handybildschirm. Die Technik will Yahoo nun in eigenen Anwendungen einsetzen.

Seine erste App entwickelte das Wunderkind mit zwölf Jahren, das Projekt „Summly“ startete D’Aloisio als er 15 war. Das nötige Geld für sein Schüler-Start-up sammelte der geschäftstüchtige Teenager bei Wagniskapitalgebern, mithilfe seiner Eltern. D’Aloisios Vater ist Vize-Präsident bei Morgan Stanley und die Liste der Unterstützer beeindruckend: Schauspieler Ashton Kutcher, Zynga-Chef Mark Pincus, Künstlerin Yoko Ono oder die News Corp. von Medienmogul Rupert Murdoch. Für die Vermarktung ließ sich der Einser-Schüler schon vor einem Jahr vom Unterricht beurlauben.

Summly Launch from Summly on Vimeo.

Nike-Schuhe und ein Computer

Gelohnt hat sich der Sonderurlaub allemal – für seine Entwicklung sieht der Jungmillionär eine große Zukunft voraus: „Ich finde Yahoo richtig aufregend. Unter der neuen Führung von Marissa Mayer gibt es so viele Möglichkeiten, aus den bestehenden Angeboten ein richtig großartiges Erlebnis für die Nutzer von Mobiltelefonen zu machen.“ Tagsüber arbeitet D’Aloisio jetzt im Londoner Yahoo-Büro, abends holt er seinen Schulabschluss nach.

Die verdienten Millionen will er jetzt aber nicht verprassen. Das Geld werde er anlegen, schließlich will er irgendwann mal in Oxford studieren – Physik oder Geschichte. Ein bisschen was gönnen wird er sich aber trotzdem. „Ich werde mir ein Paar Nike-Schuhe und vielleicht einen neuen Computer kaufen“, sagte D’Aloisio.

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