Beschäftigte der Nachtschicht stehen in Berlin vor den Werkstoren und streiken.
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Beschäftigte der Nachtschicht stehen in Berlin vor den Werkstoren und streiken.

Warnstreik IG Metall

IG Metall beginnt Warnstreiks

In der Nacht zum Donnerstag legen mehr als 1500 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie die Arbeit nieder. Im Laufe des Donnerstags sollen weitere Aktionen dazukommen.

Warnstreik statt Nachtschicht in Andernach, Kirchheimbolanden und Kassel: Mehr als 1500 Beschäftigte haben in der Nacht zum Donnerstag in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ihre Arbeit niedergelegt, wie die IG Metall in Frankfurt mitteilte. Es war eine erste Welle von Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie. Im Lauf des Donnerstags sollen weitere Aktionen hinzukommen.

600 Beschäftigte legten um Mitternacht bei der größten Aktion im weltweit größten Weißblechwerk von Thyssen Krupp Rasselstein in Andernach die Arbeit nieder. 320 Beschäftigte streikten beim Automobilzulieferer Borg Warner im rheinland-pfälzischen Kirchheimbolanden. In Kassel nahmen mehr als 250 Beschäftigte bei Daimler teil. Weitere Aktionen gab es unter anderem in Koblenz, Rheinböllen und Frankfurt.

Vorausgegangen war eine erfolglose Verhandlungsrunde in der Metall- und Elektroindustrie. In Kaiserslautern hatten die Arbeitgeber im Tarifbezirk Mitte am Mittwoch für rund 400 000 Beschäftigte der drei Bundesländer wie auch in anderen Tarifgebieten 2,2 Prozent mehr Geld geboten. Die IG Metall forderte hingegen 5,5 Prozent. (dpa)

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