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Ein Mitarbeiter hält im "Material Research Center" des Pharma- und Chemiekonzerns Merck in Darmstadt im Reinraum eine Platte für die Aufnahme von OLED-Kristallen.
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Ein Mitarbeiter hält im "Material Research Center" des Pharma- und Chemiekonzerns Merck in Darmstadt im Reinraum eine Platte für die Aufnahme von OLED-Kristallen.

Merck erwägt Verkauf

Der Pharma- und Chemiekonzern aus Südhessen stellt seine Verbraucherprodukte auf dem Prüfstand. Konkrete Schritte sind aber noch nicht eingeleitet.

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck schließt den Verkauf seiner Sparte für Verbraucherprodukte nicht aus. Konkrete Schritte seien bisher aber nicht eingeleitet, sagte ein Konzern-Sprecher der Frankfurter Rundschau. Zu der Sparte zählen Vitaminpräparate und Erkältungsmittel. Dazu gehört auch das Schnupfenspray Nasivin.

In einem Interview mit der Financial Times hatte Merck-Chef Karl Ludwig-Kley gesagt: Bei dem aktuellen Preisumfeld sehe er nicht, dass der Konzern Milliarden ausgeben könnte, um das Geschäft mit Verbraucherprodukten zu verdoppeln. Bislang hatte Merck vorgehabt, das Geschäft auch durch Käufe zu stärken. Damit sollte eine Balance geschaffen werden, um die Risiken des Pharmageschäfts etwas abzufedern.

Käme es zum Verkauf der Verbraucherprodukte, würde sich Merck im Arzneimittelgeschäft voll auf den forschungsgetriebenen Bereich mit rezeptpflichtigen Originalpräparaten konzentrieren. Zuletzt hatte Merck hier einige Entwicklungsrückschläge verkraften müssen. Auf die Frage, ob der Verkauf eine Option sei, sagte Kley: „Ich schließe niemals irgendeine Option aus, die wirtschaftlich Sinn macht“. Der Konzern-Sprecher betonte gestern jedoch, bislang sei kein Verkaufsprozess angestoßen. Die Sparte Consumer Health Care hatte 2009 einen Umsatz von 467 Millionen und einen operativen Gewinn von 48 Millionen Euro erwirtschaftet. Weltweit arbeiten 1200 Beschäftigte in der Sparte ich. (rtr/pdi=

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