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Ein Präzisionsgewehr in ziviler Ausführung vom Typ G28 des deutschen Waffen-Herstellers Heckler und Koch.

Heckler & Koch

Waffenhersteller fordert unbezahlte Mehrarbeit

Heckler & Koch fordert unbezahlte Mehrarbeit von den Beschäftigten.

Der finanziell unter starkem Druck stehende Waffenhersteller Heckler & Koch fordert von seinen Mitarbeitern unbezahlte Mehrarbeit. Ein Firmensprecher bestätigte entsprechende Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite, ohne Zahlen zu nennen. Zuvor hatte die „Welt“ berichtet, wöchentlich sollten 2,5 bis drei Stunden zusätzlich gearbeitet werden. Der Firmensprecher sagte: „Derzeit arbeiten wir an einem umfangreichen Innovations- und Wachstumspakt unter Einbindung aller Stakeholder von Heckler & Koch.“

Einen Zwischenstand zu den Verhandlungen wollte er nicht nennen. In Oberndorf arbeiten rund 800 Menschen für das Traditionsunternehmen.

Die Situation bei Heckler & Koch ist seit langem angespannt. Zwar ist das Auftragsvolumen hoch und die Firma kann sich Hoffnungen machen auf lukrative Großaufträge – etwa für das neue Standardgewehr der Bundeswehr, dessen Vergabeverfahren noch läuft. Andererseits schrieb das Unternehmen zuletzt rote Zahlen und der Schuldenberg ist hoch.

Zudem muss die Firma wegen Waffenexporten nach Mexiko einem Gerichtsurteil zufolge tief in die Tasche greifen – Verkaufserlöse von 3,7 Millionen Euro sollen eingezogen werden. Heckler & Koch hat gegen die Entscheidung Revision eingelegt. (dpa)

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