Landwirtschaft

Mehr Tier - und Umweltschutz

Nach langem Streit hat sich die Bundesregierung auf ein umfassendes Paket für mehr Tier- und Umweltschutz in der Landwirtschaft geeinigt.

An diesem Mittwoch werde das Kabinett in Berlin dazu drei Beschlüsse fassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Regierungskreisen: das Tierwohlkennzeichen von Agrarministerin Julia Klöckner (CDU), das Insektenschutz-Programm von Umweltministerin Svenja Schulze (SPD), in dem es auch um den Ausstieg aus dem Unkrautgift Glyphosat geht, sowie eine Umschichtung der EU-Agrarsubventionen, so dass mehr Geld für die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft zur Verfügung steht.

Um Details hatten Umwelt- und Landwirtschaftsministerium gerungen, seit die Koalition ihre Arbeit aufgenommen hat – beide Ministerinnen hatten früh Vorschläge gemacht.

Mit dem Tierwohllabel sollen Supermarktkunden Schweinefleisch aus besserer Tierhaltung an einem staatlichen Logo erkennen können. Bei Glyphosat, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen, gab es Ärger um das Ausstiegs-Tempo und Ausnahmen, insgesamt sind schärfere Regeln für den Pestizideinsatz ein Streitthema. Die Änderung in der Verteilung der EU-Agrarsubventionen hatte Klöckner zunächst nicht geplant. (dpa)

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