Zahl des Tages

10 %

der Apotheken haben in den vergangenen zehn Jahren dichtgemacht.

Allein 2018 schrumpfte die Zahl der Apotheken um rund 300 Betriebe auf weniger als 19.500, wie das Branchenportal Apotheke Adhoc berichtet. Der Rückgang lag damit bei 1,7 Prozent. 

Die meisten Schließungen gab es demzufolge in Rheinland-Pfalz (minus 2,9 Prozent), Berlin und Westfalen-Lippe (je minus 2,5 Prozent) sowie Baden-Württemberg (minus 2,2 Prozent). Stabil war die Entwicklung in Bremen und Hamburg sowie in den neuen Bundesländern. 

Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, gibt es ein klares Ost/West-Gefälle: Während die Zahl der Apotheken in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen weitgehend stabil geblieben ist, gibt es erhebliche Rückgänge in Westfalen-Lippe (minus 13,8 Prozent), Rheinland-Pfalz (minus 13,3), dem Saarland (minus 13,2), Nordrhein (minus 12,5), Schleswig-Holstein (minus 12) und Baden-Württemberg (minus 11,7). 

Niedersachsen und Hessen bilden das durchschnittliche Niveau ab; Bayern steht mit minus neun Prozent etwas besser da. Das Schlusslicht ist Bremen mit minus 16,2 Prozent. (FR)

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