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Ceconomy: MediaMarktSaturn hofft nach mauem Weihnachtsgeschäft auf Corona-Lockerungen

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Media Markt in einem Einkaufszentrum.
Die Corona-Regeln bremsten die Kauflust bei Media Markt und Saturn. © imageBROKER/Manfred Bail/Imago Images

Der Einzelhandel leidet unter der Corona-Pandemie. Doch die Elektrohändler Media Markt und Saturn rechnen mit einer zeitnahen Erholung.

Düsseldorf - Europas größte Elektronikhandelsketten Media Markt und Saturn schöpfen Hoffnung. Nach Umsatz- und Gewinneinbußen im Weihnachtsquartal rechnet der Mutterkonzern Ceconomy mit einer Lockerung der 2G-Regeln für den Einzelhandel* in Deutschland. „Wir sind sehr zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres“, sagte Konzernchef Karsten Wildberger am Montag bei der Vorstellung der Quartalszahlen.

Corona: 2G-Regel bremst Kauflust

Schon seit Mitte Dezember registriere er eine deutliche Erholung des Umsatzes. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft hatte die Verordnung, dass nur gegen Corona Geimpfte oder Genesene Zutritt zu den Läden bekommen, die Kauflust abgewürgt. In Österreich und den Niederlanden blieben Filialen vorübergehend sogar geschlossen.

Dieser sank im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 auf 6,9 (7,5) Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis gab auf 274 (346) Millionen Euro nach. Im vergangenen Jahr hatte es im Weihnachtsgeschäft noch eine Sonderkonjunktur durch eine vorübergehende Lockerung von Corona-Beschränkungen gegeben, diese fiel nun weg.

MediaMarktSaturn optimistisch: Umsatz steigt bereits leicht

Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte die Düsseldorfer Holding aber: Der Umsatz soll im Vergleich zum Vorjahr nun leicht steigen. Beim bereinigten Ebit strebt Ceconomy eine „sehr deutliche Verbesserung“ an*. „Sobald die Rahmenbedingungen mehr Transparenz ermöglichen, wird das Unternehmen seinen Ausblick präzisieren“, bekräftigte Finanzvorstand Florian Wieser.

Dem seit August amtierenden Chef Wildberger ist es noch nicht gelungen, den Kurs der Ceconomy-Aktien entscheidend anzuschieben. Die Papiere notierten am Mittag fast unverändert bei 3,82 Euro, das Jahrestief lag im Dezember bei 3,10 Euro. „Der Aktienkurs spiegelt nicht das wider, was wir können“, sagte Wildberger. (rtr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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