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Mazda ruft 500.000 Autos zurück

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Rückruf: Autos der 3er und 5er Serie müssen in die Werkstatt.
Rückruf: Autos der 3er und 5er Serie müssen in die Werkstatt. © dpa/dpaweb

Es ist der größte Rückruf in der Geschichte von Mazda: In Deutschland sind 13.000 Pkw betroffen.

Wegen Problemen mit der Servolenkung hat der japanische Autobauer Mazda den größten Rückruf in seiner Firmengeschichte gestartet. Betroffen seien etwa 514.000 Pkws der Modellreihen Mazda 3 und Mazda 5, die zwischen April 2007 und November 2008 in Japan gebaut worden seien, teilte der Konzern mit. In Deutschland müssen demnach rund 13.000 Autos in die Werkstatt.

Die Lenkkraft-Unterstützung könne ausfallen, erklärte ein Sprecher von Mazda Deutschland. Hierzulande sei das Problem in 17 Fällen aufgetreten. Zu schwereren Unfällen sei es aber nicht gekommen. In den USA ist von drei Unfällen die Rede. Verletzte gab es dem Konzern zufolge aber auch dort nicht.

Am Mittwoch hatte Mazda zunächst den Rückruf von 215.000 der Fahrzeuge in den USA angekündigt. Am Donnerstag weitete das Unternehmen den Schritt dann auch auf die wichtigen Exportmärkte Europa und Australien aus. In Deutschland sind gut 3800 Autos vom Typ Mazda 3 und rund 9300 Mazda 5 betroffen. Der Mangel sei nicht sicherheitsrelevant, betonte der Sprecher. Die entsprechenden Teile an der Servolenkung würden als Service ausgetauscht.

Seit dem millionenfachen Rückruf bei Toyota stehen Qualitätsprobleme bei japanischen Autobauern besonders im Blickfeld. Der Weltmarktführer hat seit Ende vergangenen Jahres vor allem wegen Problemen mit dem Gaspedal weltweit mehr als zehn Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde warf dem Unternehmen vor, zu langsam auf die Probleme reagiert zu haben und hat die Maximalstrafe von 16,4 Millionen Dollar verhängt. (rtr)

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