Diverse Lufthansa-Maschine stehen nebeneinander am Terminal. Die Fluglinie leidet stark unter der Corona-Krise.
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Diverse Lufthansa-Maschine stehen nebeneinander am Terminal. Die Fluglinie leidet stark unter der Corona-Krise.

Corona-Krise

Lufthansa macht im ersten Quartal 1,2 Milliarden Euro Minus

Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise wird die Lufthansa lange Zeit nur einen Bruchteil ihrer Flüge anbieten.

Im September rechnet die Airline mit lediglich 40 Prozent ihrer Kapazität, wie sie am Mittwoch mitteilte. Im kommenden Jahr würden noch 300 ihrer 763 Flugzeuge am Boden bleiben, im Jahr 2022 voraussichtlich noch 200. Im ersten Quartal 2020 machte die Lufthansa ein Minus von 1,2 Milliarden Euro.

„Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müssen wir nun mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern“, kündigte Lufthansa-Chef Carsten Spohr an. 

Lufthansa erhält Unterstützung von der Bundesregierung

Im Mai hatte die Airline nur drei Prozent der ursprünglich geplanten Flüge angeboten. Seit Anfang Juni hat sie ihr Angebot wieder ausgeweitet und fliegt unter anderem wieder Urlaubsziele in Europa an.

Wegen des starken Einbruchs erhält die Lufthansa Unterstützung von der Bundesregierung. Das Rettungspaket umfasst neun Milliarden Euro. Dafür muss der Konzern auf Druck der EU-Kommission Start- und Landerechte abgeben. Die Aktionäre der Lufthansa müssen dieser Vereinbarung noch zustimmen. (afp)

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