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Lufthansa fliegt in Corona-Krise aus dem Dax: Was zur Rettung notwendig ist

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Von: Rolf Obertreis

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Die Aktie der Lufthansa wird voraussichtlich Ende Juni den Papieren der Deutsche Wohnen weichen müssen. Damit fliegt die Lufthansa in der Corona-Krise aus dem Dax.

Frankfurt - Auch das vermutlich neun Milliarden Euro schwere Rettungspaket des Bundes wird der Lufthansa in einer Hinsicht nicht helfen: Anfang Juni muss die Airline den Deutschen Aktienindex Dax vermutlich verlassen und aus dem Kreis der 30 wichtigsten deutschen, an der Börse gelisteten Konzerne ausscheiden. 

Die entsprechenden Kriterien lassen den Verantwortlichen nach Ansicht von Experten keine Wahl. 

Lufthansa fliegt in Corona-Krise aus dem Dax

Die nächste außerordentliche Dax-Überprüfung findet am 4. Juni statt. Sollte es zu einem Austausch kommen, würde dieser zum 22. Juni stattfinden.

Zwar gehört das Papier der Lufthansa noch zu den 20 umsatzstärksten Aktien, aber bei der Marktkapitalisierung, also dem Börsenwert, rangiert es mit aktuell nur noch rund 3,9 Milliarden Euro und nur 3,5 Milliarden im Streubesitz nur auf Rang 51 der 100 wichtigsten Aktien.  

Es müsste mindestens Platz 45 für eine weitere Schonfrist sein. Damit würde ein Gründungsmitglied des am 1. Juli 1988 aufgestellten wichtigsten deutschen Börsenindex diesen verlassen und müsste dem Immobilienkonzern Deutsche Wohnen Platz machen. (FR) 

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