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Rotes Tuch für Frankreichs Linke. France Telekom-Chef Didier Lombard.
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Rotes Tuch für Frankreichs Linke. France Telekom-Chef Didier Lombard.

Selbstmordserie bei France Telecom

Linke fordert Lombards Rücktritt

Die Selbstmordserie bei France Telecom ist um weiteres trauriges Kapitel reicher. Frankreichs Linke fordert nun vehement den Rücktritt von Topmanager Didier Lombard. Doch der hat einflussreiche Verbündete. Von Jana Schulze

Nach dem 24. Selbstmord unter den Angestellten bei France Telecom am Montag fordert Frankreichs Parti Socialiste (PS) den schnellstmöglichen Rücktritt des Managers des Telekommunikationsriesen, Didier Lombard. "Das ist einzige Lösung in dieser Angelegenheit", sagt PS-Sprecher Benoît Hamon. Der Rücktritt sei "eine Frage der sozialen Verantwortung".

Während die Sozialisten darauf drängen, eine parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu schaffen, der die aktuelle Situation bei der France Telecom aufklärt, stellt sich die Regierungspartei UMP gegen einen Rücktritt Lombards. "Das steht ausser Frage. Das ist auch keine Lösung", sagte UMP-Generalsekretär Xavier Bertrand.

Auch wenn der Stellenabbau und die Kostenreduzierung in der vergangenen Jahren zwar hart, aber verständlich seien, stelle sich nun die "Frage der Menschlichkeit in dieser Firma". Bei France Telecom hat es allein in den vergangenen 20 Monaten 24 Selbstmorde gegebenDidier Lombard ist seit 2005 an der Spitze des Unternehmens und bekannt für seinen knallharten Umbau- und Kostensenkungskurs.

In den vergangenen drei Jahren baute 22.000 Jobs ab, versetzte 7000 Mitarbeiter. Laut Radio Europe 1 will France Telecom angesichts der Selbstmorde (auch wegen unmöglicher Arbeitsbedingungen) nun ein neues Bürogebäude im Pariser Vorort Seine-Saint-Denis errichten.

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