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Optimistische Ziele: Lufthansa Cargo.
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Optimistische Ziele: Lufthansa Cargo.

Lufthansa Cargo

Die Last mit der Fracht

Lufthansa Cargo will 2014 der schwierigen Gesamtlage trotzen: Die Lufthansa-Tochter peilt ein Wachstum von fünf Prozent an. Sorgen soll dafür eine bessere Auslastung.

Nach einem erneut schwachen Frachtflugjahr 2013 stellt sich die Lufthansa Cargo in diesem Jahr auf Wachstum ein. "Wir wollen die Tonnage um fünf Prozent steigern", sagte Cargo-Vertriebsvorstand Andreas Otto am Donnerstagabend vor Journalisten in Dreieich bei Frankfurt. Damit will die Tochter von Europas größter Fluggesellschaft Lufthansa stärker wachsen als die Branche, der Otto nur ein Plus von vier Prozent voraussagt.

Erreicht werden soll das Wachstum mit einer besseren Auslastung der Frachträume in den eigenen Maschinen sowie in den Passagierjets des Mutterkonzerns. Die Flotte soll vorerst mit 18 Jets stabil bleiben. "Wir erhöhen die Kapazität nicht", sagte Otto. Die neuen Maschinen vom Typ Boeing 777 sollen vorerst nur alte Jets ersetzen.

Weniger Fracht, höhere Erlöse

Das Luftfrachtgeschäft geht bereits seit 2012 zurück. Auch andere Gesellschaften in Europa haben schwer zu kämpfen. Bei Lufthansa Cargo sank das Aufkommen 2013 um ein Prozent auf 1,7 Millionen Tonnen Fracht und Luftpost, nachdem die Menge 2012 bereits um 8,5 Prozent gesunken war. Otto verwies allerdings auf höhere Durchschnittserlöse: Nach der Ankündigung einer Preiserhöhung um 20 Prozent habe Lufthansa Cargo Aufschläge um 13 bis 15 Prozent durchsetzen können.

Bisher ist die Gesellschaft ohne rote Zahlen durch die Krise geflogen. In den ersten neun Monaten 2013 fiel der operative Gewinn mit 43 Millionen Euro allerdings gut ein Drittel niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die Zahlen für das Gesamtjahr 2013 sollen erst mit der Lufthansa-Bilanz am 13. März vorgestellt werden. (dpa)

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