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Kursschwankungen bei Rocket Internet

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Die Aktie von Rocket Internet schwankt. (Symbolbild)
Die Aktie von Rocket Internet schwankt. (Symbolbild) © dpa

Die Berliner Firma Rocket Internet ist an über 150 Unternehmen auf der ganzen Welt beteiligt. Vornehmlich an Start-ups, was zu starken Kurrschwankungen an der Börse führt.

Der Vorstandschef der Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet, Oliver Samwer, ist über die Entwicklung seiner Firma an der Börse irritiert. „Schauen Sie sich alleine dieses Jahr an, da ist die Rocket-Internet-Aktie rauf und runter gegangen, vielleicht 50 Prozent Kursschwankungen in nur vier Monaten“, sagte Samwer der „Süddeutschen Zeitung“ vom Montag. Das Unternehmen verändere sich in diesem Zeitraum nicht so stark -  „irgendwo ist da was falsch“.

Rocket Internet ist an zahlreichen Internetfirmen beteiligt, darunter an dem Essenslieferanten Delivery Hero, dem Kochbox-Lieferdienst Hello Fresh und dem Einrichtungsportal Westwing. Die Unternehmen stecken alle in den roten Zahlen. Für das vergangene Jahr wies Rocket Internet einen Verlust von 197,8 Millionen Euro aus, nach 428,8 Millionen Euro Gewinn im Jahr 2014.

Ein Nachteil der Börsennotierung von Rocket Internet sei, dass die Unternehmensführung „sehr viel kommunizieren“ müsse, sagte Samwer. „Weil bei uns sehr viele Dinge scheitern, müssen wir sehr viel kommunizieren und sehr viel erklären.“ Dies sei „in der deutschen Risikokultur“ oftmals schwierig.

Die Frage, ob er die genaue Zahl der Unternehmensbeteiligungen von Rocket Internet kenne, verneinte Samwer. „Ich kann das gar nicht genau sagen, weltweit hat Rocket Internet rund 150 Beteiligungen, Tendenz steigend.“ (afp)

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