Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kommentar zu Palmöl

Kritisches Misstrauen

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
    schließen

Da hat der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) gründlich sein Fett abbekommen. Eine neue Studie bescheinigt dem vom World Wide Fund For Nature (WWF) und zahlreichen Unternehmen initiierten Projekt für nachhaltiges Palmöl gravierende Mängel.

Da hat der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) gründlich sein Fett abbekommen. Eine neue Studie bescheinigt dem vom World Wide Fund For Nature (WWF) und zahlreichen Unternehmen initiierten Projekt für nachhaltiges Palmöl gravierende Mängel. Kurz gesagt: Dem Label RSPO, das signalisieren soll, dass Firmen der Palmölbranche freiwillig mehr für Naturschutz und Menschenrechte tun, ist nicht zu trauen. Denn RSPO-Mitgliedsunternehmen roden illegal Regenwald, vertreiben Kleinbauern von ihrem Land und verstoßen gegen grundlegende Mitbestimmungsrechte.

Die beteiligten Unternehmen, mehr noch aber der WWF als Naturschutzorganisation haben damit ein gravierendes Glaubwürdigkeitsproblem. Sie sollten nun alles tun, um die RSPO-Kriterien zu verschärfen und ihre Einhaltung strikter zu überprüfen. Verstöße müssen umgehend mit dem Ausschluss von Unternehmen sanktioniert werden.

Und was bleibt den Konsumenten? Nichts anderes als grundsätzliches Misstrauen angesichts eines oft gezielten Etikettenschwindels. Von bunten Labels und Zertifizierungen sollten sich Verbraucher im Supermarkt nicht vorschnell blenden lassen. Kritisch nachfragen, Rechenschaft fordern und Alternativen prüfen – nur so sind Unternehmen zu bewegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare