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Die Salzgitter AG, der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller, lehnt ein Zusammengehen mit dem angeschlagenen Branchenführer Thyssenkrupp ab.
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Die Salzgitter AG, der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller, lehnt ein Zusammengehen mit dem angeschlagenen Branchenführer Thyssenkrupp ab.

Stahlbranche

Deutsche Stahl AG zur Stabilisierung der Branche

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) sieht in der Gründung einer Deutschen Stahl AG eine Chance zur Stabilisierung der Branche.

Pinkwart (FDP) sieht in dem Zusammenschluss deutscher Stahlhersteller in eine Deutsche Stahl AG eine Chance zur Stabilisierung der Branche. Ein Zusammenschluss der deutschen Hersteller sei eine „ernsthafte Option“, sagte Pinkwart am Freitag in einer Aktuellen Stunde des nordrhein-westfälischen Landtags. Die Salzgitter AG, der zweitgrößte deutsche Stahlhersteller, lehnt ein Zusammengehen mit dem angeschlagenen Branchenführer Thyssenkrupp allerdings ab. Pinkwart bekräftigte seine Vorbehalte gegen eine von SPD und IG Metall geforderte Beteiligung des Staates an der Stahlsparte von Thyssenkrupp. „Die Landesregierung ist der Auffassung, dass die Probleme des Unternehmens nicht einfach mit einer staatlichen Beteiligung zu lösen sein werden“, sagte der FDP-Politiker.

Der „einzige gangbare Weg“ für eine kurzfristige Unterstützung des Unternehmens sei Geld aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Voraussetzung sei allerdings, „dass das Unternehmen nicht bereits schon vor der Corona-Pandemie sanierungsbedürftig war“, betonte der Wirtschaftsminister. Thyssenkrupp habe noch keinen Antrag auf Hilfen aus dem Fonds gestellt. Es liefen aber Gespräche des Unternehmens mit dem Bund, die das Land begleite.

Der Konzern hatte in der vergangenen Woche angekündigt, den Stellenabbau zu verschärfen. Statt 6000 sollen in den nächsten drei Jahren 11 000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Betriebsbedingte Kündigungen, die bei Thyssenkrupp in Deutschland bisher vermieden wurden, sind nicht mehr ausgeschlossen. Für die Stahlsparte gilt allerdings eine Jobgarantie bis 2026.

Vorstandschefin Martina Merz lässt Kooperationen mit anderen Stahlherstellern ausloten und ein Übernahmeangebot des britischen Konzerns Liberty Steel für die Stahlsparte prüfen. Auch ein Alleingang beim Stahl ist weiter möglich. Eine Entscheidung, wie es mit dem Stahl bei Thyssenkrupp weitergeht, soll im März fallen. (dpa)

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