Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Thomas Wüpper ist Wirtschaftskorrespondent der FR in Berlin.
+
Thomas Wüpper ist Wirtschaftskorrespondent der FR in Berlin.

Kommentar

Konzept fehlt

Angesichts des Gewinneinbruchs und der massiven Verschuldung der Bahn wäre jeder Aktienverkauf in den nächsten Jahren eine unverantwortliche Verschleuderung von Volksvermögen. Von Thomas Wüpper

Von Thomas Wüpper

Noch eine leidige Debatte um die Bahnprivatisierung? Nein danke - das ist wirklich das Letzte, was Deutschland momentan braucht. Ob und wie der größte Staatskonzern an die Börse soll, darüber kann man lange streiten. Tatsache ist aber: Angesichts des Gewinneinbruchs und der massiven Verschuldung der Deutschen Bahn wäre jeder Aktienverkauf in den nächsten Jahren eine unverantwortliche Verschleuderung von Volksvermögen.

Der neue Verkehrsminister sollte sich daher auf wichtigere Fragen konzentrieren. Was fehlt, sind klare Ziele und Konzepte für den Verkehr der Zukunft. Deutlich mehr Transport auf der Schiene, im Personen- wie im Güterverkehr, muss dabei schon aus Gründen des Klimaschutzes ganz oben stehen. Denn nur dadurch wird effiziente und nachhaltige Mobilität gesichert.

Zu befürchten ist allerdings, dass gerade der Verkehrsetat in der öffentlichen Finanznot als Steinbruch für Mittelkürzungen missbraucht wird. Das wäre verheerend. Denn schon jetzt steckt Deutschland zu wenig in den Erhalt seiner Verkehrsinfrastruktur. Mehr statt weniger Geld ist für Schienenwege und Öffentlichen Nahverkehr nötig, damit Bahnfahren bezahlbar und attraktiv bleibt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare