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Jobs in Gefahr?

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Von: Steffen Herrmann

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Tesla-Neuwagen im Werk Berlin Brandenburg.
Tesla-Neuwagen im Werk Berlin Brandenburg. © Patrick Pleul/dpa

Bericht: Tesla-Chef Elon Musk will jeden zehnten Beschäftigten entlassen.

Immer wieder Elon Musk. Der umtriebige Tesla-Chef hat in den vergangenen Wochen für viel Aufregung gesorgt. Meist ging es dabei um Dinge, die wenig mit dem E-Autobauer zu tun hatten, wie der geplanten Übernahme von Twitter oder Vorwürfen sexueller Belästigung. Nun macht Musk wieder als Tesla-Chef Schlagzeilen: Laut der Nachrichtenagentur Reuters will Tesla rund zehn Prozent seiner rund 100 000 Beschäftigten entlassen und niemanden mehr einstellen. „Ich habe ein super schlechtes Gefühl in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung“, soll der gebürtige Südafrikaner in einer internen E-Mail an Führungskräfte geschrieben haben. Der Titel der Mail: „pause all hiring worldwide“.

In Deutschland produziert der US-Autobauer seit März im brandenburgischen Grünheide; es ist die erste Tesla-Fabrik in Europa. Bis Ende 2023 sollen dort 10 000 Menschen arbeiten – zumindest war das der Plan bislang. Offiziell bestätigt ist der Stellenabbau bisher nicht.

Bereits vor wenigen Tagen war eine interne Mail des Tesla-Chefs geleakt worden. Darin forderte der 50-Jährige seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf, aus dem Homeoffice zurück ins Büro zu kommen. Jeder müsse mindestens 40 Stunden pro Woche am Arbeitsplatz verbringen oder Tesla verlassen. Auf Twitter schrieb Musk an die Adresse jener, die das Arbeiten aus dem Büro für ein veraltetes Konzept halten: „Sie sollen anderswo so tun, als würden sie arbeiten.“

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