Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Japans Kaiser Naruhito (M.) und Kaiserin Masako (r.) treffen im Parlamentsgebäude anlässlich des 130. Jahrestages der Gründung des japanischen Parlaments ein.
+
Japans Kaiser Naruhito (M.) und Kaiserin Masako (r.) treffen im Parlamentsgebäude anlässlich des 130. Jahrestages der Gründung des japanischen Parlaments ein.

Japan

Weiteres Konjunkturpaket

Die japanische Regierung will mit einem weiteren milliardenschweren Konjunkturpaket die coronageplagte Wirtschaft ankurbeln.

Nach Informationen der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo wird es ein Volumen von 73 Billionen Yen (rund 580 Milliarden Euro) umfassen. Die Regierung will über die Konjunkturspritze an diesem Dienstag entscheiden. Zu diesem Zweck soll ein dritter Nachtragshaushalt für das noch bis Ende März 2021 laufende Fiskaljahr aufgelegt werden. Die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt erholt sich zwar vom Rekordeinbruch im Zuge der Corona-Krise. Dennoch kämpft die Wirtschaft weiter mit den Folgen der Pandemie.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im dritten Quartal dieses Jahres - auf das Jahr hochgerechnet - nach vorläufigen Angaben um 21,4 Prozent angezogen. Es war das erste Mal nach drei Quartalen, dass Japans Wirtschaft wieder wuchs, nachdem die Wirtschaftsmacht zuvor in eine schwere Rezession gerutscht war. In Japan werden die vierteljährlichen Daten zur Wirtschaftsleistung auf das Jahr hochgerechnet angegeben und können daher nicht mit deutschen Wachstumszahlen verglichen werden. Annualisierte Daten geben an, wie sich die Wirtschaft entwickeln würde, wenn das Tempo ein Jahr lang anhielte.

An diesem Dienstag legt die Regierung die revidierten BIP-Daten vor. Doch wird damit gerechnet, dass sich die Zahlen nicht groß ändern werden. Bis Japan die Krise vollständig überwunden hat, wird es laut Ökonomen noch Jahre dauern. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare