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Börsenspekulant Florian Homm 2006 in Berlin.

Florian Homm

Italien lässt mutmaßlichen Hedgefonds-Betrüger frei

Der mutmaßliche Anlagebetrüger und Ex-Hedgefonds-Manager Florian Homm ist seinem Anwalt zufolge aus der Untersuchungshaft in Italien entlassen worden. Homm soll seine Kunden um 200 Millionen Dollar geprellt haben.

Der mutmaßliche Anlagebetrüger und Ex-Hedgefonds-Manager Florian Homm ist seinem Anwalt zufolge aus der Untersuchungshaft in Italien entlassen worden. Die Höchstdauer der U-Haft sei abgelaufen, sagte Homms Anwalt Gabriele Zanobini am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters in Florenz. "Er wurde gestern entlassen." Die Freilassung des Deutschen sei vom obersten Berufungsgericht des Landes angeordnet worden.

Der Gründer des Fonds Absolute Capital Management Holdings Ltd. mit Sitz auf den Cayman-Inseln war im vergangenen Jahr auf Gesuch der US-Justiz festgenommen worden. Er soll seine Kunden um 200 Millionen Dollar geprellt haben. Zwar hatte die Regierung in Rom einer Auslieferung zugestimmt. Allerdings erhoben Homms Anwälte Einspruch unter dem Hinweis, dass ihn in Amerika eine lebenslange Haft drohen könne.

Im Jahr 2004 war der Großneffe des Versandhausgründers Josef Neckermann beim damals finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten BVB Borussia Dortmund mit mehr als 25 Prozent als Großaktionär eingestiegen. (rtr)

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