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Ikea spart - aber nicht in Deutschland

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Ein riesiges Poster trägt ein Kunde aus einer Niederlassung des schwedischen Möbelhauses Ikea bei Wallau (Archivfoto).
Ein riesiges Poster trägt ein Kunde aus einer Niederlassung des schwedischen Möbelhauses Ikea bei Wallau (Archivfoto). © Foto: dpa

Die schwedische Möbelkette Ikea will wegen rückläufiger Umsatzzahlen Personal entlassen - aber nicht hier zu Lande. "Ikea Deutschland plant keinen Stellenabbau", erklärt das Unternehmen.

Stockholm. Die schwedische Möbelkette Ikea will wegen rückläufiger Umsatzzahlen Personal abbauen - aber nicht hier zu Lande. "Ikea Deutschland plant derzeit keinen Stellenabbau", erklärte das Unternehmen im hessischen Hofheim.

Das Unternehmen halte an seinen Expansionsplänen in Deutschland fest. In seinen 45 Häusern beschäftigt der Möbelhändler hier zu Lande nach eigenen Angaben insgesamt 13.600 Frauen und Männer.

Der Unternehmensgründer und Haupteigner Ingvar Kamprad (83) hatte in der Stockholmer Zeitung "Dagens Industri" angekündigt, wegen rückläufiger Umsatzzahlen Personal abzubauen. Man habe bisher angesichts der Krise "zu bequem und selbstzufrieden" reagiert.

Auf alle Länder betrachtet habe das Unternehmen zuletzt "zu expansiv" gehandelt. Bei weltweit 128.000 Beschäftigten sind seit vergangenem Jahr 5000 Stellen abgebaut worden. Ikea hat 2008 mit 296 Warenhäusern in 24 Ländern 21,8 Milliarden Euro umgesetzt. Gewinnzahlen entsprechend den Börsenregeln werden nicht veröffentlicht.

Ikea rechnet unter Einschluss von 14 Eröffnungen in diesem Jahr in absoluten Zahlen weiter mit einem Umsatzplus. Nach Angaben von Kamprad verzeichne man derzeit ohne die Neugründungen ein Umsatzminus von sieben Prozent. (dpa)

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