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Hyundai muss rund 82.000 Fahrzeuge zurückrufen - wegen Problemen mit der Elektrotechnologie
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Hyundai muss wegen Brandgefahr rund 82.000 Fahrzeuge zurückrufen.

Zwei Modellreihen betroffen

Kfz-Rückruf wegen Brandgefahr: Auto-Riese muss über 80.000 Elektroautos nachbessern

  • Patrick Freiwah
    VonPatrick Freiwah
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VW-Rivale Hyundai ruft insgesamt rund 82.000 Elektroautos in die Werkstatt. Aufgrund einer fehlerhaften Software drohe Brandgefahr, teilte das Unternehmen mit.

Seoul - In der Autoindustrie gibt es erneut einen Rückruf wegen einer möglichen Brandgefahr von Akkus. Diesmal ist der südkoreanische Konzern Hyundai betroffen, der wegen einer Ausbesserung des Batteriesystems über 82.000 Elektroautos repariert.

Dabei geht es bei dem Hyundai-Rückruf auch um eines der beliebtesten E-Autos in Deutschland: Der Hyundai Kona wurde 2020 hierzulande etwa 14.000 Mal zugelassen. Alleine vom Kona EV müssen weltweit knapp 76.000 SUV-Modelle in die Werkstatt. Zudem ist der Hyundai Ioniq Elektro betroffen sowie hunderte Elektro-Stadtbusse. Den asiatischen Rivalen von Volkswagen* wird die Rückholaktion einen Betrag von umgerechnet rund 742 Millionen Euro kosten.

Hyundai-Elektroautos geraten in Brand - Hersteller von Batteriezellen bestreitet Schuld

Die Entscheidung zum Austausch der Batteriesysteme erfolgt nach einem Rückruf von Hyundai Motor Company im Oktober des vergangenen Jahres. Als Grund wurde damals eine fehlerhafte Software bei Batteriesystemen des Kona EV ausgemacht. Im Januar 2021 hatten die Behörden eine Untersuchung zur Wirksamkeit des Rückrufs* aufgenommen, nachdem eines der in die Werkstatt gerufenen Elektroautos in Brand geraten war. Seit dem Marktstart des Hyundai Kona EV gab es demnach 14 Akkubrände weltweit.

Wer das Problem mit der Energiezufuhr verantwortet, ist bislang ungeklärt. Der Batteriehersteller LG Energy Solution weist laut Berichten den Vorwurf des Transportministeriums zurück, wonach die Brände auf defekte Batteriezellen zurückzuführen seien. Das Unternehmen wolle sich jedoch an den gemeinsamen Untersuchungen zur Brandursache beteiligen. Hyundai ist zusammen mit der kleineren Schwester Kia der fünftgrößte Autobauer der Welt.

Hyundai-Rückruf: Deutschland betroffen? Hersteller nimmt Stellung

Und wie viel Fahrzeuge in Deutschland betrifft der aktuelle Hyundai-Rückruf? Noch unklar. Bernhard Voß, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, nimmt gegenüber Merkur.de* Stellung: „Über den Einzelmarkt Deutschland geben wir prinzipiell keine Auskunft. Inwieweit der europäische Markt betroffen ist, das wird im Headquarter (in Seoul, d. Red.) derzeit geprüft.“

Apple* drückt bei der Entwicklung eines eigenen Autos offenbar aufs Tempo. Nach dem Ende der Liaison mit Hyundai spekulieren Analysten über weitere Partner - aus Deutschland. (PF/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

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