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Da kommt die Technik an die Grenzen: Die Temperaturen machen der Bahn zu schaffen.

Deutsche Bahn

Heiße Tage für die Bahn

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Hohe Temperaturen führen zu Zugausfällen, Verspätungen und wütenden Passagieren.

Die hohen Temperaturen haben Bahnreisenden am Freitag das Leben erschwert. „Der Hitzerekord mit über 40 Grad hat auch unsere Technik an die Grenzen gebracht – sowohl bei den Zügen, als auch im Schienennetz“, sagte ein Bahn-Sprecher der Frankfurter Rundschau. So sei es vereinzelt zu Weichenstörungen, Ausfällen von Klimaanlagen in einzelnen Wagen und Böschungsbränden gekommen. Zur Abkühlung von überhitzten Fahrmotoren hätten Züge außerdem pausieren müssen.

Störungen und deren Auswirkungen hätten sich am Freitag „auf einem höheren Niveau bewegt, als dies an Tagen mit normaler Witterung der Fall ist“. Dies habe sich durch eine höhere Anzahl an Zugausfällen, Verspätungen und kürzeren Zügen bemerkbar gemacht. Dadurch waren andere Züge überfüllt.

Bahn nennt keine konkreten Zahlen

Konkrete Zahlen zu Zugausfällen oder Verspätungen wollte die Bahn nicht nennen. Eine detaillierte Analyse liege noch nicht vor, hieß es am Freitagabend. „Die Zahl der witterungsbedingten Zugausfälle liegt gegenwärtig im niedrigen zweistelligen Bereich“, sagte ein Sprecher. Auf der Strecke Frankfurt-Düsseldorf fielen mehrere Züge aus. Am Frankfurter Hauptbahnhof waren gegen 18.00 Uhr rund zehn Züge zwischen 20 und 45 Minuten verspätet. Am Kölner Hauptbahnhof mussten Passagiere laut einem „Focus“-Bericht aus einem Zug nach Basel aussteigen, weil die Klimaanlage ausfiel und der Zugführer befürchtete, dass Passagiere unterwegs kollabieren könnten. Weil sich manche Passagiere weigerten, musste demnach die Polizei kommen.

Techniker im Dauereinsatz

Am Donnerstag sei der Verkehr noch „recht gut“ gelaufen, so die Bahn. Techniker seien im Dauereinsatz gewesen, um Störungen im Schienennetz zu beheben. In der Nacht seien „unter Hochdruck die Züge wieder fit“ gemacht worden. Der Freitag sei wegen der wochentagsbedingt höheren Nachfrage sowie dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg und Bayern schwieriger gewesen. Gleichwohl sei der Verkehr bis in den Abend hinein „einigermaßen stabil“ gelaufen.

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