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Das Team von Small World Vision: Sebastian Schmelzle, Michael Heethoff, Sarah von Hagen, Bernhard Ströbel und Marc-Simon Stutz
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Das Team von Small World Vision: Sebastian Schmelzle, Michael Heethoff, Sarah von Hagen, Bernhard Ströbel und Marc-Simon Stutz

HESSISCHER GRÜNDERPREIS

Small World Vision: 3D-Scanner für Insekten

Sebastian Schmelzle, Michael Heethoff, Sarah von Hagen, Bernhard Ströbel und Marc-Simon Stutz haben einen 3D-Scanner für kleine, komplexe und farbenprächtige Objekte wie Insekten entwickelt und in Darmstadt die Firma Small World Vision gegründet.

Wer braucht Sie?
Mit unserem Scanner kann man detail- und farbgetreue digitale Zwillinge mit hoch aufgelösten Texturen erstellen. Die 3D-Modelle eignen sich zur Digitalisierung von Museums-sammlungen, bieten aber auch für den Forschungs-, Bildungs- und Unterhaltungssektor einen neuartigen und dreidimensionalen Zugang in den Mikrokosmos.

Warum haben Sie gegründet?
Der Prototyp DISC3D wurde 2018 als Open-Source-Projekt veröffentlicht, aber die Nachfrage nach einem kommerziellen Gerät war so hoch, dass wir uns dazu entschlossen haben, den Scanner zum leistungsfähigen Serienprodukt weiterzuentwickeln und hierfür eine GmbH zu gründen.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
Small World Vision wird im Rahmen des Exist-Programms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Was war die größte Hürde?
Das Umdenken von einer rein akademischen auf eine unternehmerische Denkweise ist uns zu Beginn schwergefallen. Dabei hat uns das Innovations- und Gründerzentrum Highest der TU Darmstadt sehr geholfen.

Wo brennt es im Betrieb?
Im kommenden Jahr wollen wir möglichst vielen Interessenten einen 3D- Scanner anbieten und dafür eine Wachstumsfinanzierung sicherstellen. Dafür suchen wir auch ein neues Teammitglied mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und Fähigkeiten.

Was ist der große Traum?
Dass wir in der Lage sind, die kleine Welt in Form von digitalen Zwillingen groß rauszubringen. Natürlich wollen wir als Start-up auch selbst groß rauskommen und würden uns freuen, wenn unser Scanner weltweit auf verschiedenen Märkten zum Problemlöser wird.

Machen Sie damit nicht viele Menschen arbeitslos, bislang werden Insekten ja oft per Hand vermessen?
Im Gegenteil, die Digitalisierung in Museen ist bei allein 150 Millionen Insektenexponaten in Deutschland eine so große Herausforderung, dass zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden können. Auch eine automatisierte Digitalisierung benötigt weiterhin den engagierten Einsatz von Menschen, um den in Sammlungen archivierten Reichtum von Natur und Geschichte zu bewahren.

Das sagt die Jury:
„Im Rahmen einer sehr lebendigen Präsentation hat das Team von Small World Vision die Möglichkeiten eines selbst entwickelten Scanners herausgestellt, der die Oberflächenanalyse und 3D-Modellierung von Insekten ermöglicht. Besonders hat die Jury dabei die konzeptionelle Verknüpfung einer innovativen Technologie mit sehr konkreten Anwendungsfeldern sowie die Darstellung der ersten Absatzerfolge überzeugt.“

Partnerschaft:
Die Frankfurter Rundschau unterstützt auch in diesem Jahr den Hessischen Gründerpreis. Bis zum Finale am 3. November in Frankfurt stellen wir auf den Wirtschaftsseiten die zwölf besten Gründerinnen und Gründer vor.

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