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Fabian Goedert, Sophia Reiter und Johannes Steube von Fisego.
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Fabian Goedert, Sophia Reiter und Johannes Steube von Fisego.

Hessischer Gründerpreis

Fisego: Brandschutz für Elektrogeräte

  • Tobias Schwab
    VonTobias Schwab
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Mit dem Brandschutzsystem „Bebbs“ für Elektrogeräte hat es das Team von Fisego ins Finale des Hessischen Gründerpreises geschafft.

Fabian Goedert, Sophia Reiter und Johannes Steube aus dem hessischen Butzbach haben das Brandschutzsystem „Bebbs“ für Elektrogeräte entwickelt und sind jetzt auf dem Weg, das Start-up Fisego zu gründen.

Wer braucht Sie?
Alle, die elektrische Geräte benutzen und diese vor einem Brand schützen möchten. Von Mehrfachsteckdose über Elektromobilität bis hin zu großen Industrieanlagen – unserem System sind keine Grenzen gesetzt.

Warum wollen Sie gründen?
Wir wollen durch unsere Produkte jährlich 58 Prozent aller Brände verhindern, Leben retten, Erinnerungen erhalten, die Umwelt vor 20 Milliarden Kubikmeter hochgiftiger Stoffe schützen und Kosten für Schäden einsparen. Wir möchten den Elektrobränden Feuer unterm Hintern machen.

Wer hat in Sie investiert/wer nicht?
In unser Projekt wurden von Seiten der Technischen Hochschule Mittelhessen, vom Hessischen Feuerwehrverband und vielen weiteren Unterstützern viel Zeit und Wissen investiert. Auf monetärer Ebene haben wir bislang lediglich Gespräche mit Banken geführt und waren noch nicht aktiv auf der Suche nach Investoren. Damit werden wir jetzt beginnen, da wir und unser Produkt bereit für diesen Schritt sind!

Partnerschaft

Die Frankfurter Rundschau unterstützt auch in diesem Jahr wieder den Hessischen Gründerpreis. Bis zum Finale am 3. November in Frankfurt stellen wir auf den Wirtschaftsseiten die zwölf besten Gründerinnen und Gründer des Wettbewerbs vor.

Was war die größte Hürde?
Die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema elektrische Brandgefahr, denn den meisten Menschen ist überhaupt nicht bewusst, dass Elektronik die häufigste Ursache für Brände ist. Das Schöne daran ist, dass die Hürde immer kleiner wird, wenn man merkt, dass die Aufklärung Früchte trägt.

Wo brennt es aktuell im Betrieb?
Bei Fisego brennt es nie, das wäre ganz schlecht fürs Image.

Was ist der große Traum?
Dass wir irgendwann Rückmeldungen bekommen, die berichten, dass unser Produkt Menschenleben gerettet hat. Aber auch, dass wir eine Menge zum Umweltschutz beitragen können.

Sie alle sind aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr. Was haben denn Ihre Kamerad:innen zu Ihrer Erfindung gesagt?
Im ersten Moment war die Freude über unsere Entwicklung und den damit verbunden Erfolg sehr groß! Scherzhaft wurden wir dann allerdings schnell für die drohende Arbeitslosigkeit der Brandschützerinnen und Brandschützer verantwortlich gemacht. Da die Feuerwehr aber genug andere wichtige Aufgaben hat, stand schnell fest, dass die Feuerwehrfamilie hinter uns und unserem Brandschutzsystem steht.

Das sagt die Jury:
„Drei hochprofessionelle Menschen, mit einer Passion: Sie überzeugten die Jury mit ihrer Leidenschaft für das Thema Brandschutz. Ihre innovative Idee, aber vor allem ihr überzeugender Pitch waren entscheidend für die Aufnahme ins Finale des diesjährigen Hessischen Gründerpreises. Fisego ist beispielhaft für junges Unternehmertum, welches Begeisterung und technische Umsetzung in sich vereint.“

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