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Skyline der Bankenstadt Frankfurt
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Skyline der Bankenstadt Frankfurt

Arbeitsmarkt

Hessen hält rote Laterne beim Jobplus

Trotz Entspannung am Arbeitsmarkt hat Hessen die rote Laterne unter den westdeutschen Ländern: Bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verzeichne das Land mit einem Plus von 1,8 Prozent das niedrigste Wachstum, teilt die Arbeitsagentur mit.

Von Peter Dietz

Im Schnitt stieg die Zahl der festen Jobs in den westdeutschen Ländern um 2,3 Prozent und im Bund immerhin noch um 2,2 Prozent. Mit Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern weisen im gesamtdeutschen Vergleich lediglich drei neue Bundesländer noch niedrigere Steigerungsraten aus. Rückgänge gab es etwa bei der in Hessen sehr starken Finanz- und Versicherungsbranche.

Dennoch macht sich im Land wie in der gesamten Republik der Frühling am Arbeitsmarkt bemerkbar. Der vergangene März sei der beste seit 18 Jahren gewesen: 192000 Frauen und Männer waren hessenweit arbeitslos; das sind 3,3 Prozent weniger als im Februar und 9,7 Prozent weniger als im März des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

Es gibt Alarmsignale

„Der Rückgang der Arbeitslosenzahl liegt über unseren Erwartungen“, sagte Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen. Die internationalen Krisen und die damit zusammenhängenden Lieferengpässe sowie Preissteigerungen für Rohstoffe hätten bislang kaum Auswirkungen auf den hessischen Arbeitsmarkt.

Martin sieht dennoch Alarmsignale. So hätten verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen um eine Beratung zum Kurzarbeitergeld angefragt. Bei einem Andauern etwa der Krise in Japan könnte „die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt schnell kippen“, warnt Martin.

Positiv sei auch die Lage am Lehrstellenmarkt. Zwar würden nur 40 Prozent der Betriebe im Land ausbilden. Dennoch sei die Zahl der gemeldeten Lehrstellen ist im Vergleich zum Vorjahr um 19 Prozent angestiegen. 17800 offene Plätze stehen derzeit 18600 Bewerbern gegenüber.

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