Geldscheine auf einer Heizkostenabrechnung
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Für Heizkosten nicht mehr tief in die Tasche greifen müssen

Spartipps

Noch nie war Heizkosten sparen so einfach

Die Temperaturen fallen, die Heizkosten steigen. Besonders im Winter graut es vielen vor hohen Abrechnungen. Dabei führen nur wenige Handgriffe zu einem deutlich geringeren Energieverbrauch.

  • Für weniger Heizkosten auf die Raum- und Heizeinstellungen achten. 
  • Ein eingestellten Thermostat vermeidet unnötigen Energieverbrauch.
  • Richtiges Lüften ist nicht schwer und spart Geld. 

Wer bei Heizkosten nicht so tief in die Tasche greifen will, sollte neben den Einstellungen der Heizanlage auch auf die Raumbedingungen achten. Oftmals führen kleine Fehler schon zu größeren Zahlen auf der Heizkostenabrechnung. 

Bei Abwesenheit auf Sparflamme setzen und Heizkosten sparen

Aus Gewohnheit achten die Wenigsten darauf, die Heizung beim Verlassen des Raums abzudrehen. Ein Absenken der Temperatur bei Abwesenheit spart jedoch Energie. Und wer keine Energie erzeugt, muss auch kein Geld für Heizkosten ausgeben. Wer nicht jedes Heizungsventil einzeln abdrehen will, kann auf technische Hilfe setzen: programmierbare oder vernetzbare Thermostate sind für unterschiedlichste Haushalte nützlich. 

Ideales Raumklima
RaumOptimale TemperaturOptimale Luftfeuchtigkeit
Badezimmer20-23 Grad50-70 Prozent
Wohnräume/Arbeitszimmer20-23 Grad40-60 Prozent
Küche18-20 Grad50-60 Prozent
Schlafzimmer17-20 Grad40-60 Grad

Programmierbare Thermostate eignen sich besonders für Haushalte mit regelmäßigen Abläufen. Zu bestimmten Zeiten, in denen kein Bewohner im Haus ist, fahren die Temperaturen runter. Vor der Rückkehr sorgt das Thermostat dafür, dass der Wohnbereich aufgeheizt ist. So kann auch das Bad vor der morgendliche Dusche auf eine Wunschtemperatur aufgewärmt werden. 

Vernetzte Thermostate haben für Verbraucher mit unregelmäßigen Abläufen den Vorteil, auch über das Internet gesteuert werden zu können. Oftmals sind diese Thermostate in ein Smart Home eingebunden, das mehr Komfort und auch weniger Heizkosten verspricht. 

Effizient Lüften und Heizkosten sparen

Einfach, aber effizient: das Lüften. Wer beim Heizen sparen will, sollte täglich mehrfach stoß- und nicht dauerhaft kipplüften. Die Fenster bleiben dabei immer nur für wenige Minuten  komplett offen. Das führt dazu, dass die Luft im Raum schneller ausgetauscht wird. Der Luftaustausch geht sogar noch schneller vonstatten, wenn gegenüberliegende Fenster und Türen gleichzeitig geöffnet sind und somit einen Durchzug erzeugen. 

Heizkosten mit den richtigen Einstellungen sparen

Wenn die Heizung einmal in Betrieb genommen wurde, werden die Einstellungen selten nochmal geändert. Ein fataler Fehler, denn: das Sparpotenzial liegt in der Zielsteuerung der Anlage. Meistens können Absenkungszeiten programmiert werden, wovon allerdings nur die Wenigsten Gebrauch machen. Im Extremfall befindet sich die Kesselsteuerung noch in der Werkeinstellung, die nicht auf das jeweilige Gebäude angepasst ist. Neben Nachtabsenkungen machen auch Tagabsenkungen bei längerer Abwesenheit Sinn. Ohne weitere Investitionen können mit der richtigen Heizungsanlage zehn bis fünfzehn Prozent der Heizkosten gespart werden. Wichtig: Wer gar nicht heizt anstatt abzusenken, tut sich keinen Gefallen. Die Innenwände kühlen dadurch stark ab, wodurch das Schimmelrisiko steigt. (Von Jennifer Richter)

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