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Schwache Konjunktur

Heizen: Im vergangenen Winter noch günstig - jetzt wird es teuer

Das Heizen war im vergangenen Winter noch günstig. Jetzt wird es wieder teurer. Das ist die Ursache.

Frankfurt – Die Haushalte in Deutschland mussten im vergangenen Winter deutlich mehr heizen. Die Temperaturen waren nicht ganz so mild wie im vorherigen Winter. Auch die Corona-Pandemie hat Auswirkungen: Die Arbeit von zu Hause aus kann die Heizkostenabrechnung nach oben treiben. Beschäftigte, die in der kalten Jahreszeit am heimischen Schreibtisch arbeiten, statt ins Büro zu fahren, müssen mit einem um etwa vier Prozent höheren Heizbedarf rechnen, berichtete das Vergleichsportal Verivox bereits Ende 2020. Das habe dazu geführt, dass ein Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus im Winter 2020/2021 um etwa sieben Prozent mehr heizen musste als im Winter 2019/2020.

Heizkosten in Deutschland: Corona-Krise sorgt für niedrige Preise im vergangenen Winter

Auf der Heizkostenabrechnung dürfte das jedoch kaum spürbar sein. Niedrige Rohstoffpreise und die Mehrwertsteuersenkung machten das Heizen billiger, berichten die Vergleichsportale Verivox und Check 24. Gas und Öl seien zu Beginn der Heizperiode von September bis Dezember 2020 aufgrund der Corona-Krise und der daraus folgenden schwachen Konjunktur vergleichsweise günstig gewesen, berichtet Lasse Schmid, Geschäftsführer Energie bei „Check 24“.

Die schwache Konjunktur führte dazu, dass die Heizkosten trotz größerem Verbrauch niedriger waren. Das ändert sich jetzt. (Symbolbild)

Die Heizkosten für eine durchschnittliche Familie mit Gasheizung hätten 781 Euro betragen. Das sei knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr, so Verivox. Auch Check 24 erwartet leicht ansteigende Heizkosten. Günstiger sei das Heizen mit Öl gewesen, so die Vergleichsportale. Ein Einfamilienhaus mit Ölheizung habe durchschnittlich 709 Euro für ein warmes Zuhause zahlen müssen. Das seien 16 Prozent weniger als in der vorangegangenen Heizperiode.

Steigende Rohstoffpreise: Verbraucher:innen müssen sich auf höhere Heizkosten einstellen

Die Zeit der niedrigeren Heizkosten ist inzwischen aber vorbei. Der neue CO2-Preis erhöht die Kosten für das Heizen mit Öl und Gas. Auch die Mehrwertsteuer ist auf dem alten Satz von 19 Prozent. Die Preise für die Rohstoffe selbst sind ebenfalls wieder gestiegen. Seit Oktober 2020 habe sich der Preis für Gas um etwa zehn Prozent erhöht, so Check 24. Deutlich größer sei der Preisanstieg beim Heizöl: Im September 2020 hätten 2000 Liter durchschnittlich 770 Euro gekostet. Im März 2021 habe die gleiche Menge 1236 Euro gekostet. Verbraucher:innen müssen sich daher nun auf höhere Preise einstellen. (Max Schäfer mit dpa)

Rubriklistenbild: © Armin Weigel/dpa

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